Rostock-Hohe Düne - Erneut hat es in Warnemünde einen tödlichen Bootsunfall auf der Ostsee gegeben. Gegen 7 Uhr kenterte heute Morgen ein Fischerboot unweit der Ostmole und versank vollständig in der rauen Ostsee. Ein 66-Jähriger kam dabei ums Leben, ein zweiter Mann wurde schwer verletzt. Ersten Angaben der Wasserschutzpolizei zufolge geschah das Unglück beim Einholen der Reusen. Das Boot lief von achtern voll Wasser und kenterte. Die beiden Männer an Bord gerieten ins Wasser, die Strömung spülte sie in Richtung Ufer. Vom Jachthafen aus hatte ein Zeuge das Unglück beobachtet und sofort die Rettungskräfte verständigt. Die Männer wurden aus dem Wasser gezogen und sofort von einem Großaufgebot der Retter versorgt. Für den 66-Jährigen, der zum Unglückszeitpunkt keine Schwimmweste trug, kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die sofort eingeleiteten Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. Derzeit ist noch unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Die Kriminalpolizei ermittelt. Bereits am Samstag kam es nur wenige hundert Meter entfernt zu einem weiteren tödlichen Vorfall: Ein mit drei Personen besetztes Sportboot kenterte, wobei ein Mann unter dem Boot eingeklemmt wurde und ums Leben kam.