Erbgut in einer Wasserprobe kann verraten, was in einem Gewässer lebt. Aber was, wenn ein See unzugänglich ist oder kein Boot zur Verfügung steht, um Proben zu sammeln? Forschenden der WSL und der ETH Zürich hilft dann eine eigens entwickelte Drohne. Sie kann auf dem Gewässer schwimmend oder im Flug eine Pumpe mit Filter an einem Seil ins Wasser herablassen. So lassen sich grössere Mengen Wasser vor Ort filtern. Dabei sammelt sich das Erbgut, das Organismen dort hinterlassen haben, im Filter an. Dieses vervielfältigen und entschlüsseln die Forschenden im Labor. Über Vergleiche mit bereits bekannten Erbgutsequenzen bestimmen sie dann, von welchen Arten das Erbgut stammt.