Solidarität mit der Ukraine: "Als der Krieg nach Rondo kam" - Ein Koffer voll mit Büchern

Опубликовано: 03 Апрель 2026
на канале: Goethe-Institut
6,555
154

Endlich findet wieder eine richtige Buchmesse in Frankfurt statt. Neben dem Gastland Spanien steht das Verlagsangebot aus der Ukraine im Mittelpunkt und mit dabei eine ganz besondere Büchersammlung, die das Goethe-Institut aus den beliebtesten ukrainischen und deutschen Kinder- und Jugendbüchern zusammengestellt hat.
“Ein Koffer voll mit Büchern” entstand in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband und unterstützt öffentliche Bibliotheken in Deutschland, die nun der jungen Zielgruppe beliebte Bücher in ukrainischer Sprache anbieten können. Die Nachfrage von ukrainischen Familien ist enorm.
Eine der vielen Geschichten entstand in Lviv im Westen der Ukraine, Heimat von Romana Romanyschyn und Andrij Lessiw. In ihrem eigenen Art Studio Agrafka haben sie zahlreiche Bücher für Kinder und Erwachsene geschrieben, illustriert und gestaltet. International erfolgreich sind ihre Bücher in 22 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. “Als der Krieg nach Rondo kam” ist Teil des Projekts “Ein Koffer voller Bücher” - ein poetischer und illustrierter Versuch, Kindern den Krieg zu erklären.

Das Projekt baut auf den Erfahrungen auf, in der das Goethe-Institut 2016 mit der Aktion „Einfach Lesen!“ ebenfalls Bibliotheken in Deutschland bei ihrer Arbeit mit geflüchteten Kindern aus Syrien unterstützte. „Ein Koffer voll mit Büchern“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Kooperation mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) und dem Ukrainischen Buchinstitut, gefördert durch das Auswärtige Amt. Es ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, welches das Goethe-Institut in diesem Jahr - vorbehaltlich der Verabschiedung durch den Bundestag - aus Sondermitteln des Ergänzungshaushalts Ukraine realisiert.

www.goethe.de/buecherkoffer

Autor: Marcus Sporkmann
Kamera: Kolja Zinngrebe, Stepan Kulyna / sensovne.com
Vielen Dank an Josiane Willems für das Footage von der Buchmesse.
© Goethe-Institut