Betäubt und vergewaltigt: Nina will kein Opfer sein! I 37 Grad

Опубликовано: 04 Май 2026
на канале: 37 Grad
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K.O.-Tropfen ins Getränk gemischt: In einer Partynacht wird Nina betäubt und vergewaltigt. Einer der Täter wird identifiziert, aber bis heute gibt es keinen Prozess. Doch Nina kämpft für Gerechtigkeit!

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🟠 Hinweis: Im folgenden Film werden sexualisierte Gewalt und deren Folgen für Betroffene geschildert, die belastend und retraumatisierend sein können.

Ist dir gegen deinen Willen sexualisierte Gewalt widerfahren? Du bist nicht alleine – suche dir Hilfe und wende dich an diese Kontaktstellen:

Weisser Ring (Opfer-Telefon): 116006
(Hilfe auch per Chat oder vor Ort)
https://weisser-ring.de/

Beratungsstelle Frauennotruf: 089 76 37 37
(Beratungsstelle und Krisentelefon für Frauen bei sexuellen Übergriffen und Gewalt)
https://frauennotruf-muenchen.de/

Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”: 08000 116 016
https://www.hilfetelefon.de/gewalt-ge...

#StoryOfMyLife #37Grad #ZDF

Nina ist eine Überlebende von sexualisierter Gewalt. Als sie 2013 mit ihren Freunden in einem Club feiert, wird ihr etwas ins Getränk gemischt. Völlig benebelt, setzen plötzlich ihre Erinnerungen aus, sie hat einen Filmriss. Sie kommt erst zu sich, als sie in einem Park von zwei Männern vergewaltigt wird. Ihre Erinnerungen setzen immer wieder aus, sie kann sich nicht wehren. Erst als sie am nächsten Tag rekapitulieren kann, was geschehen ist, wird klar: Sie wurde Opfer einer Straftat! Sie erstattet Anzeige und ist fest entschlossen, die Täter vor Gericht zu bringen. Doch die Ermittlungen verlaufen im Sand. Fünf Jahre später dann der Schock: In einer DNA-Datenbank kann der Täter ermittelt werden. Doch die Staatsanwaltschaft verzichtet auf eine Anklage, weil Nina sich so schlecht an die Tat erinnern kann – ein Paradox für Nina. Weil sie sich dieser Situation nicht ausliefern will, beschließt sie für Sichtbarkeit zu kämpfen und klagt sich durch die Instanzen. Mit ihrem jahrelangen Kampf will sie auch den Frauen Mut machen, die sich nach solchen Erfahrungen als hilflose Geschädigte fühlen und einen Ausweg suchen.

Nach den Dreharbeiten hat sich übrigens noch folgendes ereignet: Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde abgelehnt. Ninas Fall ist in den letzten Tagen beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingegangen. Wir drücken ihr die Daumen für die Aufarbeitung ihres Falles in dieser nächsten Instanz!

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Regie: Annette Heinrich / Ole Siebrecht
Kamera: Vita Spieß / Toni Maué
Ton: Mike Glöckner / Frank Schlattner
Schnitt: Stefan Knauer / Stefan Newie
Redaktion ZDF: Brigitte Klos, Uschi Hansen

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Redaktion: Catherine Harwardt
Produktion: Nadja Brandt, Sina Paschen
Mediaproducing: Chris Fotheringham
Executive Producer: Hannes Jakobsen und Johannes Middelbeck
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