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Künstliche Intelligenz ist wahrscheinlich eine der mächtigsten Technologien unserer Zeit. Sie kann uns beim Denken, Schreiben, Programmieren, Forschen und Arbeiten unterstützen – und gleichzeitig warnen gerade viele der Menschen am stärksten vor ihr, die sich am besten mit ihr auskennen.
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Karl Hans Blaesius, der sich seit den 1980er-Jahren mit künstlicher Intelligenz beschäftigt hat. Wir sprechen darüber, wie KI früher verstanden wurde, warum Sprachverstehen für Maschinen jahrzehntelang als extrem schwierig galt und warum ChatGPT für viele Expertinnen und Experten ein echter Wendepunkt war.
Es geht um die Frage, ob wir KI überhaupt noch aufhalten können, was Superintelligenz bedeuten würde, warum Kontrolle bei immer komplexeren Systemen zum zentralen Problem wird – und ob wir als Gesellschaft gerade eine Technologie beschleunigen, deren Folgen wir noch nicht wirklich verstehen.
0:00 Intro
1:37 Was ist KI – und was ist nur Informatik?
18:36 Warum Sprache für Maschinen so schwer war
27:33 Symbolische KI vs. ChatGPT
38:04 Wenn KI anfängt, Dinge zu kontrollieren
49:10 Superintelligenz und das Werteproblem
1:00:16 Arbeitsmarkt: Wer wird zuerst ersetzt?
1:10:01 Warum KI-Forscher einen Entwicklungsstopp fordern
1:22:11 Gibt es überhaupt sichere Superintelligenz?
1:31:04 KI im Militär: Wenn Software in die reale Welt eingreift
1:45:40 Autonome Waffen und Kontrollverlust
2:05:11 Warum Krieg technisch nicht mehr beherrschbar ist
2:25:10 Was wir trotz der KI-Risiken tun können
2:40:10 Warum Prof. Blaesius generative KI stoppen würde
Über Jascha:
YouTube: / @inallertiefe
Über Prof. Karl Hans Bläsius:
https://blaesius.net/
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