WhatsApp vs. Telegram

Опубликовано: 03 Октябрь 2026
на канале: thetestertwo
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WhatsApp vs. Telegram
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Weitere Alternativen (http://www.berliner-zeitung.de):


Threema: Einfach und unkritisch

Als „unkritisch" bewertet Stiftung Warentest dagegen die App Threema aus der Schweiz, die 1,60 Euro für Android und 1,79 Euro für iOS kostet. Bei ihr werden die Daten Dritter aus dem Adressbuch nur nach ausdrücklicher Zustimmung durch den Nutzer in pseudonymisierter Form übertragen.

Die eingesetzte Verschlüsselung basiert auf einer Technik, die bekannt ist und als sicher gilt. Bei ihr kommt eine sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Einsatz, bei der Nachrichten auf dem Smartphone des Absenders kodiert und dann erst auf dem Handy des Empfängers entschlüsselt werden, sodass abgefangene Nachrichten nicht mitgelesen werden können. Der Dienst ist ähnlich einfach wie WhatsApp zu bedienen und verfügt auch über Funktionen zum Gruppenchat.


TextSecure: Kostenfrei und vertrauenswürdig

Als noch vertrauenswürdiger gilt die kostenfreie App TextSecure des renommierten Kryptographie-Experten Moxie Marlinspike. Bei TextSecure kommt ebenfalls eine Technik der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Einsatz, doch anders als bei Threema basiert die App auf freier Software. Der gesamte Quellcode ist für alle einsehbar, sodass Kryptographie-Spezialisten selbst die App auf Schwachstellen überprüfen können anstatt sich wie bei Threema auf die Angaben des Herstellers verlassen zu müssen.

TextSecure war zunächst als App zur SMS-Verschlüsselung auf dem Markt gekommen, hat aber inzwischen hinsichtlich der Funktionalität zu Diensten wie Threema und Telegram aufgeschlossen. So bietet die Messaging-App inzwischen Gruppenchat-Funktionen und es lassen sich auch Bilder teilen. Bislang gibt es die App zwar nur für Android, doch eine iOS-Version für das iPhone soll in Kürze folgen.

Grund zur Sorge dürfte das alles für Facebook-Gründer Zuckerberg dennoch nicht sein. Auch bei der Übernahme vom Foto-Netzwerk Instagram im April 2012 gab es einen Aufschrei der Nutzer. Einen Einbruch bei der Nutzung gab es dennoch nicht. Stattdessen ist der Dienst noch schneller gewachsen als vor der Übernahme.