Semesterarbeit von Joshua Buchheim
Wintersemester 16/17
Schwerpunkt: Illustration
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Joshua Buchheim
"Was passiert, wenn wir sterben?",
ist wohl die älteste Frage der Menschheit.
Manche glauben ein die Wiedergeburt, andere an ein Paradies in das man gelangt, wenn man ein frommes leben geführt hat.
Die Alten Ägypter hatten die Vorstellung von einem Paradies, in das man nur gelang, wenn man vorher Erfolgreich durch eine Unterwelt gewandert ist und das Herz anschließend in Ausgeglichenheit stand.
Der Tote verkörperte mit seiner Wanderung durch die zwölf Ebenen dieser Unterwelt, die am Abend untergegangene Sonne und von ihm hing es ab, dass sie am nächsten Morgen wieder aufgehen konnte.
Eine Erleichterung für diese Prüfung, stellte das sogenannte Totenbuch dar, welches man sich noch im Diesseits kaufen konnte. Dort waren Tips und Zaubersprüche notiert, welche eine genaue Anleitung des Vorgehens im Jenseits beschrieben.
Der Erwerb eines Totenbuchs stellte einen wichtigen Teil im Leben der Ägypter dar und viele sparten ein ganzen Leben auf ein solches Exemplar. Eins der besten verwahrten Totenbücher, ist das Buch des Anih.
Ist der Tote erfolgreich durch dieses Jenseits geschritten, musste er eine Finale Prüfung ablegen.
Er musste sein Herz gegen eine Feder der Göttin Maat wiegen. nur wenn es das selbe Gewicht fasste, wurde der Tote ins Jenseits gelassen oder wurde von der Seelenfresserin, ein mystisches Wesen aus Krokodil, Nilpferd und Löwen verschlungen und seine Seele endete als Exkrement.