Eröffnung ZeitZentrum Zivilcourage Hannover

Опубликовано: 20 Июнь 2026
на канале: d-zentral.tv
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"Das ZeitZentrum Zivilcourage ist kein Museum, keine Gedenkstätte – sondern ein Lernort für Demokratie: Das ZeitZentrum Zivilcourage – kurz: das [Z] wird die kulturelle Bildungslandschaft der Stadt Hannover bereichern und durch sein eigenes Profil prägen: direkt, jung, vielfältig und interaktiv." Mit diesen Worten eröffnet Oberbürgermeister Belit Onay am Freitag, 12. März, das neue ZeitZentrum Zivilcourage.

Und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf ergänzt: "Im Auftrag des Rats der Landeshauptstadt Hannover haben wir das ZeitZentrum Zivilcourage entwickelt. Am Ende ist ein Ort entstanden, an dem man sich aktiv mit der hannoverschen Stadtgesellschaft und der Rolle einzelner Menschen im Nationalsozialismus auseinandersetzen kann: Welche Entscheidungsmöglichkeiten hatten sie? Was hat sie in ihrer Freiheit eingeschränkt? Und wie können wir heute in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung dazu beitragen, eine vielfältige und offene Gesellschaft für die Zukunft zu gestalten?"

Das Programm beginnt um 18 Uhr mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Belit Onay und des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Es folgen inhaltliche Einblicke in das [Z] im Gespräch zwischen Oberbürgermeister Belit Onay und Denise M’Baye, Schauspielerin und Sängerin aus Hannover.

Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf und das Team der Städtischen Erinnerungskultur sprechen über die Entwicklung des [Z]. Außerdem gibt es einen wissenschaftlichen Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Micha Brumlik, Goethe Universität Frankfurt. Im Anschluss an diese fachliche Einordnung folgen Grußworte von Prof. Detlef Schmiechen-Ackermann, Sprecher des wissenschaftlichen Beirats und Dr. Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.

Ergänzt wird das Programm mit Statements aus der Stadtgesellschaft zum Thema Zivilcourage. Auszubildende des Kulturzentrums Faust e.V. und des MusikZentrums Hannover, die an der Eröffnungsplanung beteiligt waren, steuern einen Beitrag bei. Die Poetry Slammer*innen Ninia LaGrande und Tobias Kunze stellen verschiedene Module des neuen ZeitZentrums der hannoverschen Erinnerungskultur vor.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Song „Meine Stadt“, den die Musikerin Joy Bogat eigens für das [Z] geschrieben hat. Weitere Musik von hannoverschen Bands und Musiker*innen wie Hagelslag, Passepartout, Emerson Prime und Lars Vogt, Pianist und Dirigent, umrahmen das vielseitige Programm, das von Jan Egge Sedelies moderiert wird. Das (Eröffnungs-)Programm (Dauer etwa 120 Minuten) steht auch nach dem 12. März unter dem genannten Link zur weiteren Verfügung.

Das Programm für den 12. März wurde in den vergangenen Wochen gefilmt und zusammengeschnitten. Dank an alle Beteiligten, besonders die Produktionsfirma d-zentral und die Auszubildenden des Kulturzentrums Faust und des MusikZentrums Hannover.

Am 13. und 14. März werden virtuelle Kurator*innenführungen zum inhaltlichen und pädagogischen Konzept im [Z] angeboten. Bei Interesse bitte unter [email protected] anmelden.

Ab dem 15. März bietet das Team vom Zeit-Zentrum Zivilcourage digitale Einblicke an.

Aktuelle Informationen gibt es fortlaufend unter https://www.hannover.de/das-z. Sobald es die Corona-Lage erlaubt, wird das [Z] für Einzelbesuche und Workshops öffnen.