Die Herausforderung zur CO2-Einsparung im Gebäudebereich zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 ist in der Betonindustrie und der Bauwirtschaft besonders immens. Aufgrund des hohen Energieeinsatzes bei der Herstellung, dem Transport und dem Verbauen des Betons sind hier verstärkte Anstrengungen zu unternehmen. Drei Themenfelder, bei denen wir ansetzen müssen: Die Planung muss verbessert werden (durch Bauteams), die Produkte müssen verantwortungsvoller ausgewählt werden (besonders CO2-intensiv sind die Tragwerke) und die Wiederverwendung muss von Anfang an mitgedacht werden (Kreislaufwirtschaft).
Diese Veranstaltung beschreibt die drei Herausforderungen für alle, die mit Beton bauen (wollen) und stellt mögliche Lösungsansätze dazu vor. Expert:innen aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung widmen sich in fünf Vorträgen diesen Themen und die Teilnehmenden haben die Möglichkeit zu Rückfragen.
Programm:
[00:00:00] Begrüßung und Einführung
Peter-M. Friemert, Geschäftsführer der ZEBAU
Hartmut Fach, Vorsitzender Bundesverband Spannbeton-Fertigdecken e.V.
[00:15:38] Bauteams: Die Vorteile Integrierter Projektabwicklung (IPA) und Mehrparteienverträge
Markus Schedensack, Geschäftsführender Gesellschafter bei der Yukon Projects GmbH
[00:52:10] Eine neue Richtlinie zum Bauen der Zukunft: Der Gelbdruck DAfStb-Richtlinie für “Treibhausgasreduzierte Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton”
Uni.- Prof. Dr. Ing. Christian Glock, RPTU in Kaiserslautern
[01:37:43] Beton: Recycling-Material als Zukunftswerkstoff oder Wiederverwendung durch zerstörungsfreien Rückbau? Das Für und Wider unterschiedlicher Rückbauansätze
Christian Blanke, Madaster Germany GmbH, Berlin
[02:08:43] Einfach bauen / Wiederverwendung von Betonbauteilen
Prof. Dr.- Ing. habil. Angelika Mettke, BTU Cottbus - Senftenberg
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