Das Abrollen des Feuerrades von einem Berg oder Hügel ist ein Volksbrauch, der noch heute zu Weihnachten, Neujahr, Karneval, Ostern oder Pfingsten von Gemeinden, unter anderem im Lipperland, Friaul, Odenwald, Sauerland, Spessart, Tessin, Tirol und im Weserbergland gepflegt wird.
Zum Abrollen des Feuerrades wird zuvor ein mannshohes Rad mit Stroh an den Seiten gestopft. In manchen Gemeinden wird auch das Stroh in einen eisernen Käfig gestopft, der die Form einer Walze hat. Meist am Faschingsdienstag wird bei Dunkelheit das Stroh entzündet und das Rad, von den jungen Männern des Dorfes an zwei Birkenstämmen geführt, einen Hügel hinuntergerollt. Mit diesem Brauch soll der Winter vertrieben und die Fruchtbarkeit der Felder erbeten werden. In manchen Orten, wie beispielsweise in Darsberg, wird in Verbindung mit dem Rollen des Feuerrades auch das Scheibenschlagen praktiziert. Dabei werden brennende Birkenscheiben mit einem Stock auf die Wiese geschleudert, was die Fruchtbarkeit des Feldes verbessern soll.
Brombach ist ein Stadtteil von Eberbach im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Brombach liegt etwa sechs Kilometer nordwestlich von Eberbach im südlichen Odenwald im Naturpark Neckartal-Odenwald als Exklave, die vom übrigen Stadtgebiet durch die hessische Stadt Hirschhorn (Neckar) und die hessische Stadt Oberzent getrennt ist. Die Gemarkung wird im Osten durch den Finkenbach und im Westen durch den Ulfenbach begrenzt und ist überwiegend bewaldet. Höchste Erhebung ist nördlich des Ortes der 510 Meter hohe Flockenbusch. Der Ort gehörte ursprünglich zu Neckarsteinach und danach den Herren von Harfenberg auf der Harfenburg. Später war der Ort Speyrer Lehen der Herren von Hirschhorn. Bei der Hirschhorner Erbteilung 1393 kam Brombach an Eberhard von Hirschhorn. Die Gerichtsbarkeit des Ortes lag dagegen als Wormser Lehen bei den Herren Landschad von Steinach. 1743 kam der Ort mit dem Hirschhorner Erbe an die Freiherren von Metternich, nach deren Aussterben fiel der Ort zurück an das Hochstift Speyer und wurde schließlich 1802/03 badisch. Brombach wurde am 1. Januar 1975 nach Eberbach eingemeindet.
Die Maria-Magdalena-Kirche in Brombach war von alters her Filialkirche von Heddesbach. Nach der Reformation wurde Brombach nach Neckarsteinach eingepfarrt, wohin auch die Hälfte des großen Fruchtzehnten ging.
Quelle: Wikipedia
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