Deutschland ist ein Einwanderungsland. Knapp 30 Prozent der Bevölkerung haben inzwischen einen Migrationshintergrund. Doch diese Diversität spiegelt sich nur bedingt in den Parlamenten wider. Warum ist das so, und vor allem: Was muss passieren, damit sich das ändert? Darüber diskutierten bei einer Podiumsdiskussion in der Robert Bosch Stiftung die folgenden Panelisten, auch vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Erfahrungen:
Ryyan Alshebl (Bündnis 90/Die Grünen), 2015 aus Syrien geflohen und inzwischen Bürgermeister von Ostelsheim/Baden-Württemberg
Dr. Karamba Diaby (SPD), Abgeordneter im Deutschen Bundestag
Gonca Türkeli-Dehnert (CDU), Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Dr. Cornelia Schu, Geschäftsführerin des Sachverständigenrats für Integration und Migration
Prof. Dr. Andreas M. Wüst, Hochschule München
Ausgangspunkt der Podiumsdiskussion sind die Ergebnisse der Studie "REPCHANCE - Bausteine einer chancengerechten politischen Repräsentation von Menschen mit Migrationsgeschichte", die die Hochschule München durchgeführt und die Robert Bosch Stiftung herausgegeben hat: https://www.bosch-stiftung.de/de/publ...