Ohnmacht

Опубликовано: 09 Август 2026
на канале: Dino Cappuccino
1,496
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Song 2 aus der anstehenden Nigredo EP.

Pro Woche releasen wir einen Song aus der Tracklist, bis zur Veröffentlichung der Albumauskopplung!

Hier gehts zur Unterstützung des Projektes auf Bandcamp (:
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Mein Leben ist das Schloss
Eines alten kranken Königs
Der aus Angst vor Zerfall
Ruinen verteidigt

Vor dem Fein der sich versteckt
Und geerbte Zweifel säht
Wächst aus schwarzer Erde bald
Ein Schatten der mich untergräbt

Geboren in Unsicherheit
Und im Neben
Voll Unklarheit und Fragen
Unbeantwortet geblieben

Bau ich Mauern aus Glas
Und Türme in den Wolken
Reiße Wurzeln aus dem Boden raus
Wie Sorgen aus dem Herzen

Ich hab Angst, dass die Welt sich dreht
Und ich in ihr zu Grunde geh
Meine Zeit sie vergeht
Und was dabei entsteht
Ist ein Leid, dass sich nach Heilung sehnt

Ich starte den Sprint
Den Berg hinauf zur Sonne
Nehme Fahrt auf, beschleunige
Verbrenne mich und weiß
Dass der Morgen mich zerreißt

Denn ich lebe im Vergleich
Bin ich oben oder unten?
Nehme Fahrt auf und falle
In die Ohnmacht hinein
Bricht der Untergang herein

Rauch in der Ferne
Verdunkelt die Gedanken
War es immer schon so schwer
Die Festung aufrecht zu halten?

Ein Ritt auf den Wolken
Und losgelöst vom Boden
Bin gebunden an den Horizont
Und starre in die Ferne

Mit Beinen aus Blei
Und ausgehöhlter Brust
Kämpfe ich auf engem Raum
Sprenge Ketten im Frust

Sehe Sterne am Himmel
Sie fallen aus den Träumen
Selbst ein Ozean an Wünschen
Könnte meine Last nicht tilgen

Ich hab Angst, dass die Welt sich dreht
Und ich in ihr zu Grunde geh
Meine Zeit sie vergeht
Und was dabei entsteht
Ist ein Leid, dass sich nach Heilung sehnt

Ich starte den Sprint
Den Berg hinauf zur Sonne
Nehme Fahrt auf, beschleunige
Verbrenne mich und weiß
Dass der Morgen mich zerreißt

Denn ich lebe im Vergleich
Bin ich oben oder unten?
Nehme Fahrt auf und falle
In die Ohnmacht hinein
Bricht der Untergang herein

Am Wegesrand erblicke ich den Jungen
Der vor Ewigkeit
Zurückgelassen wartend
Voller Hoffnung seine Tränen weint

Seine Angst um Sicherheit
Verwandelt sich im Schatten
In bitteren Neid

Kannst du dich ergeben?
Dich nicht entziehen
Und akzeptieren
Ein Mensch zu sein?
Deine Fehler leben?
Dich nicht verwehren gegen
Deinen Willen
Ein Mensch zu sein?

Kreise
Ziehen in Ewigkeit
Bin
In
Gedanken
Längst bereit

Das Alte vor dir her zu schieben
Wird dir keine Heilung bringen
Bleibst in grauen Kämpfen hängen
Werden Trümmer dich verschlingen

Nein! Die Welt ist ein Kartenhaus
Das in Flammen steht
Hoffnung auf Veränderung:
Ein Kontra zur Realität

Jede Nacht träum ich von Asche
Die aus Aschewolken fällt
Wie ein schwarzer Schauer
Lähmt er und ermüdet er die ganze Welt

In Gedanken tausend Mal
Durchgegangen und Zerkleinert
Spiele ich seit meiner Kindheit
Totenwache und ich frage

Was wäre wenn, wenn
Alles Inne hält
Wäre ich auf dieser Welt
Dann ein glücklicherer Mensch?

Ich hab Angst, dass die Welt sich dreht
Und ich in ihr zu Grunde geh
Meine Zeit sie vergeht
Und was dabei entsteht
Ist ein Leid, dass sich nach Heilung sehnt

Ich starte den Sprint
Den Berg hinauf zur Sonne
Nehme Fahrt auf, beschleunige
Verbrenne mich und weiß
Dass der Morgen mich zerreißt

Denn ich lebe im Vergleich
Bin ich oben oder unten?
Nehme Fahrt auf und falle
In die Ohnmacht hinein

Die Ohnmacht
Bricht herein

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