Wichtige Ratschläge von Steve Jobs:
"Ich beschloss, das Studium abzubrechen und darauf zu vertrauen, dass schon alles gut werde. Damals war ich verunsichert, aber aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass es eine der besten Entscheidungen war, die ich je getroffen habe. Kaum hatte ich beschlossen, mein Studium hinzuschmeissen, brauchte ich die ganzen uninteressanten Sachen nicht mehr zu lernen und konnte in die Kurse gehen, die mich interessierten."
"Und vieles, was mir dank Neugier und Intuition über den Weg kam, erwies sich später als unschätzbar."
"Ich hatte Glück -- ich habe schon früh herausgefunden, was ich gern machen wollte."
"Ich war gescheitert, öffentlich gescheitert und überlegte sogar, wegzugehen. Aber irgendwie stellte ich fest, dass mir meine Arbeit noch immer am Herzen lag. ... Man hatte mich rausgeworfen, aber ich brannte noch immer. Und so beschloss ich, neu anzufangen."
"Es war eine bittere Arznei, aber vermutlich brauchte sie der Patient. Manchmal knallt einem das Leben etwas an den Kopf. Dann darf man nicht das Vertrauen verlieren. Weitergemacht habe ich wohl nur deswegen, weil es mir Spass gemacht hat."
"Man muss herausfinden, was einem wichtig ist. Das gilt für die Arbeit wie für Liebesbeziehungen. Die Arbeit wird einen Grossteil Ihres Lebens einnehmen, aber wirklich erfüllt ist man nur, wenn man weiss, dass es etwas wirklich Grosses ist. Und das geht nur, wenn man seine Arbeit liebt. Wenn Sie noch nichts gefunden haben, suchen Sie weiter. Arrangieren Sie sich nicht. Wie bei allen Herzensangelegenheiten weiss man, dass es das Richtige ist, wenn man es gefunden hat. Und wie bei jeder wichtigen Beziehung wird es mit den Jahren immer besser. Suchen Sie also so lange, bis Sie das Richtige gefunden haben. Arrangieren Sie sich nicht."
"Wenn heute mein letzter Tag wäre, würde ich dann tun wollen, was ich heute tun werde? Und wenn ich allzu oft mit Nein antwortete, dann wusste ich, dass ich etwas ändern musste."
"Die Überlegung, dass ich bald tot sein werde, ist für mich die wichtigste Hilfe bei den wirklich grossen Entscheidungen im Leben. Denn fast alles -- anderer Leute Erwartungen, Stolz, Versagensangst -- wird im Angesicht des Todes unwichtig, es bleibt nur, was wirklich wichtig ist. Wer bedenkt, dass er sterben wird, fällt nicht der Illusion anheim, er habe etwas zu verlieren. Man ist sowieso nackt. Es gibt keinen Grund, nicht der Stimme des Herzens zu folgen."
"Ihre Zeit ist begrenzt, also vergeuden Sie sie nicht, indem Sie ein fremdbestimmtes Leben führen. Hüten Sie sich vor Dogmen, denn das heisst nichts anderes, als sein Leben an den Ansichten anderer Leute auszurichten. Sehen Sie zu, dass der Lärm fremder Meinungen nicht Ihre innere Stimme übertönt. Und vor allem: Haben Sie den Mut, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen. Die beiden wissen schon, was Sie wirklich werden wollen. Alles andere ist sekundär."
"Bleibt hungrig, bleibt verrückt."
Aus dem Englischen von Matthias Fienbork
Text veröffentlicht von http://www.nzz.ch/nachrichten/nzzas