Das Letterpress-Verfahren ist eines der ältesten Druckverfahren, die es gibt (mehr unter www.wenzel-muc.de). Es basiert nicht - wie viele Drucktechniken heutzutage - auf dem Arbeiten mit digitalen Dateien (wie z.B. das PDF), sondern bedient sich rein der Mechanik. Zuallererst wird ein Klischee gefertigt, das eine Seite des Drucks abbildet (in unserem Beispiel die Vorderseite einer Visitenkarte, der schwarze Teil davon). Dieser wird mit schwarzer Farbe auf einen Karton gepresst (das Papier darf nicht zu weich sein). Anschließend wird ein neues Klischee eingesetzt und die Rückseite ist dran. Hier kommt es darauf an, beide Seiten genau aufeinander auszurichten, Handwerk eben. Ist auch die zweite Seite fertig, kommen die bunten Elemente, bei uns ein gelber Schweif, Teil des Logos von Hansa Print. Auch dieser muss von der Position her natürlich genau sitzen. Schlussendlich werden die Karten zugeschnitten und kommen zum "Farbschnitt", d.h. die Kanten werden mit Farbe eingestrichen. Nach einer ausgiebigen Trocknungsphase sind die Letterpress-Karten fertig. Ein großer Aufwand mit ganz eigenem Charme.