Okonjima Geparden Projekt🐾 - es gilt nachhaltiger Tierschutz in Freiheit versus Mensch-Tierkonflikt.
Geparden sind Jäger die ihre Mahlzeiten täglich neu erlegen und je leichter die Beute zu erjagen ist, desto besser.
Damit sind domestizierte Tiere wie Schafe, Ziegen, Federvieh wie „Freibier“, wohingegen der Farmer seine Lebensgrundlage bedroht sieht + diese schützen will.
Das macht eine Zusammenarbeit also schwierig.
Hinzu kommen weitere Verhaltensweisen & Bedürfnisse dieser Raubkatzen:
🐾Sie sind sehr spezialisierte Jäger, die durch Sprinten ihre Beute erlegen und brauchen daher große offene Flächen.
🐾Sie sind noch stressanfälliger als andere Raubkatzen, vorallem in Gefangenschaft oder ungewohnten Umgebungen.
🐾Geparden benötigen eine sehr spezifische Ernährung, die in der Natur durch den Verzehr frischer Beute sichergestellt wird.
🐾Ihr instinktives Verhalten macht es schwer sie in einer Farmumgebung friedlich neben Nutztieren zu halten.
🐾Es sind also Tiere mit sehr speziellen Anforderungen, die nur in der freien Wildbahn voll erfüllt werden können.
Da die Natur ihre eigenen Pläne macht, müssen erdachte Konzepte anhand wissentschaftlicher Erkenntnisse immer wieder neu überarbeitet werden. Das Zusammenspiel Wissenschaft, Forschung und Naturschutz sind dabei wesentliche Bestandteile.
Deshalb wird Okonjima die Geparden Pflegestation nur noch bis zum natürlichen Lebensende der derzeitigen Katzen weiterhin betreiben, aber dieses Konzept nicht mehr weiter verfolgen.
Wir kommen von einem Wildschutzgebiet aus der Kalahari, erleben Tiere am liebsten in ihrer freien Wildbahn und finden das natürlich prima.
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