Bekanntestes Beispiel, die Glühbirne!
Wo durch Konzernabsprachen ihre Lebenszeit beschränkt wurde um den Absatz nicht zu gefährden!
Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft".
Wenn das Gerät, das ja eigentlich gar nicht so alt war, schon wieder kaputt ist und wenn dann noch die Garantie vor kurzem abgelaufen ist, dann spricht man von geplanter Obsoleszenz. Kritiker solcher kurzlebiger Produkte betonen, dass sich wesentlich langlebigere Produkte herstellen lassen und wissen, dass die Hersteller in den Geräten mit voller Absicht Sollbruchstellen schaffen.
Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone -- bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen.
Neben der Ressourcenverschwendung und Umweltschädigung gibt es ferner eine weitere Verschwendung, die den Verbraucher direkter betrifft: unnötige Ausgaben. „Wir haben Studien veröffentlicht, in denen wir einmal ausgerechnet haben, was auf der Hand des Konsumenten liegen bleiben würde, wenn die Dinge länger halten“, bemerkt Schridde. „Allein in Deutschland würden bei Dingen, die etwa dreißig Jahre lang halten, 100 Milliarden Euro auf der Hand liegen bleiben.
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