Die dritte und letzte Besichtigung von sehenswürdigen Orten der deutschen Zeitgeschichte mit Schwerpunkt der Ereignisse während des zweiten Weltkrieges führte mich auf meiner zweiten Oderbruch-Tour mit meinem Camper zum Standort des ehemaligen Bunkers bzw. des im Reitweiner Sporn bei Reitwein liegenden Gefechtsstandes des Oberbefehlshabers der 1. belorussischen Front, Marschall Shukow.
Von den Anhöhen dieser Region, die gerade mal 5 Kilometer bis zur deutsch-polnischen Grenze aufweisen, wurde das Vorgehen der Offensive der sowjetischen Streitkräfte mit der Zielsetzung der schnellstmöglichen Eroberung der damaligen Reichshauptstadt Berlin eingeleitet und zu Beginn von weiteren hochrangigen Generälen überwacht.
Ich parkte meinen Campervan am Fuße der Anhöhe inmitten einer Ortschaft und lief sodann die restlichen ca. 1.200 Meter zu Fuß in Richtung der Informationstafel vor einem bereits zugeschütteten Eingang des Shukow-Bunkers. Von dort aus führten jedoch noch weitere Treppenstufen weiter nach oben, die mich schlussendlich auf den vermeintlich höchsten Punkt führten - und mir einen grandiosen Ausblick in Richtung des Grenzflusses Oder bescherten.
Besonders beeindruckend fand ich die noch immer erkennbaren Stellungen und erneut dieses eiskalte Schauern, welches in mir während der Begehung dieser Anlage aufkam.
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