Terzic überrascht! Die besten Bundesliga-Trainer seit 2000 | RanKINGS

Опубликовано: 14 Апрель 2026
на канале: kicker
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Terzic überrascht! Die besten Bundesliga-Trainer seit 2000 | RanKINGS

Edin Terzic steht bei Borussia Dortmund nach dem Pokalaus beim 2:0 in Stuttgart mehr denn je in der Kritik und nicht wenige Fans fordern mittlerweile seine Entlassung. Dabei ist der BVB-Trainer punktetechnisch einer der besten Trainer der Bundesliga-Geschichte! In unserer neuen Folge "RanKINGS" geben kicker-Redakteur Martin Roser und Moderator Marc Wiese ihre Top 3 der besten Bundesliga-Trainer seit 2000 zum Besten, was natürlich viel Diskussionsstoff bietet bei einer Auswahl mit Größen wie Pep Guardiola, Jürgen Klopp, Thomas Tuchel, Christian Streich, Felix Magath, Ralf Rangnick, Julian Nagelsmann, Marco Rose und und und.

Borussia Dortmund hat sich selbst aus den Augen verloren, wie das desolate Pokal-Aus in Stuttgart dem BVB schmerzhaft zeigte. Eine Kehrtwende muss her - und zwar schnell. Eine kommentierende Analyse von kicker-Reporter Matthias Dersch. Wer für Borussia Dortmund arbeitet oder sich im Umfeld des BVB bewegt, der weiß, wie wechselhaft die Stimmung rund um diesen Klub zuweilen ist. In Dortmund ist das Glas eigentlich nie halbvoll oder halbleer. Es gibt nur zwei Zustände: bis zum Rand gefüllt oder aber komplett leer. Und die Übergänge sind in der Regel so fließend, dass es wirkt, als habe der hypernervöse Kellner auf dem Weg zum Gast das Tablett umgeschmissen. Das ist anstrengend für alle Beteiligten, mitunter sogar richtig nervig. Aber es hilft nichts, darüber zu jammern. Man muss sich der Realität stellen, die da heißt: Es gibt deutlich bequemere Arbeitsplätze im sportlichen Bereich als jene beim BVB.

Vor einer Woche noch durften sich die Schwarz-Gelben feiern lassen für einen sehr souveränen 3:1-Auswärtserfolg bei der AC Mailand. Die Mannschaft von Trainer Edin Terzic hatte sich durch den Auswärtserfolg bereits nach dem fünften Spieltag in der so genannten Todesgruppe F für das Achtelfinale qualifiziert und führte die Tabelle vor dem milliardenschweren Paris Saint-Germain an. Die Welt in Dortmund schien auf den ersten Blick wieder in Ordnung zu sein, nachdem zwei herbe Pleiten gegen München (0:4) und in Stuttgart (1:2) für eine mittelschwere Herbstdepression gesorgt hatten. Nur sieben Tage später liegt dagegen gefühlt alles wieder in Scherben, so desolat präsentierte sich der BVB im DFB-Pokalachtelfinale beim VfB Stuttgart. Um zu dieser Erkenntnis zu kommen, muss man nicht einmal in die oft effekthascherischen Kommentare in den Sozialen Medien schauen. Es genügt sich anzuhören, wie sich Dortmunds Führungsspieler nach dem Pokal-K.-o. äußerten.

Wie schon in Leverkusen verordnete Terzic bei den so formstarken Schwaben seiner zuletzt durch eine Grippewelle geschwächten Elf eine Schrumpfkur und ließ sie spielen wie einen absoluten Außenseiter. Was beim 1:1 gegen die Werkself noch halbwegs gut ging, scheiterte gegen den VfB auf ganzer Linie. Der 41-Jährige ließ seine vier Toptorjäger der laufenden Saison - Julian Brandt, Marco Reus, Donyell Malen und Niclas Füllkrug - auf der Bank und setzte stattdessen auf ein maximal defensives 5-4-1 mit Youssoufa Moukoko als einzigem Angreifer.

Doch weder brachte diese taktische Maßnahme Stabilität in die eigene Defensive noch funktionierte das Umschaltspiel, das auf das Tempo von Karim Adeyemi und Jamie Bynoe-Gittens ausgerichtet war. Der BVB - vom Stuttgarter Pressing völlig mattgesetzt - schenkte die Bälle häufiger her als bei der Saisoneröffnung mit den eigenen Fans. Die Lücken, die die Stuttgarter sehr wohl boten, konnten dadurch nicht gefunden werden. Nahezu jeder Angriff - mit Ausnahme des Lattenschusses von Marcel Sabitzer in der 20. Minute - verpuffte bereits im Ansatz. Allein die Taktik zu kritisieren, würde allerdings zu kurz greifen. Nicht nur Terzic und Sportdirektor Sebastian Kehl müssen sich nach dieser Niederlage unangenehme Fragen stellen lassen bezüglich der Ausrichtung und Zusammenstellung des Kaders. Auch die Mannschaft muss es. Denn sie schafft es auch in dieser Saison wieder nicht, Konstanz und Stabilität in die eigenen Leistungen zu bringen. Und reißt sich dadurch regelmäßig selbst ein, was sie sich zuvor mühevoll aufgebaut hat.

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