In einer neuen Folge blicke ich mit meinen Gästinnen auf den Uranbergbau in der DDR. Die Wismut war nicht nur ein großer Arbeitgeber, sondern auch ein Unternehmen, dessen Erbe bis heute nachwirkt. Mit Dr. Astrid Mignon Kirchhof von der Humboldt-Universität zu Berlin spreche ich zunächst über die Geschichte der Wismut und wie die Geschichte der Wismut auch zugleich Atomkraftgeschichte ist. Im zweiten Teil begrüße ich Gudrun Zöbisch, die als Datenverarbeiterin bei der Wismut tätig war. Sie erinnert sich an Ihre Arbeit, den Alltag und erzählt vom Bild der Wismut damals und heute.
Coverbild: Schacht 371, ehemaliger Hauptschacht auf der Lagerstätte Niederschlema-Alberoda, Bergbaubetrieb Aue)
Quelle: Geomartin, (CC BY-SA 3.0)
Chapters:
00:00:00 Intro und Begrüßung
00:02:16 Gästin 1: Dr. Astrid Mignon Kirchhof
00:03:13 Exkurs: Natur- und Umweltschutz in der DDR
00:09:20 Die Geschichte der Wismut als Atomkraftgeschichte
00:11:32 Ursrpünge der Wismut
00:16:24 Die Wismut – ein "Staat im Staat"?
00:22:36 Die kurze Hochphase – und der Niedergang
00:26:10 Persönliche Wahrnehmungen von Zeitzeug:innen
00:31:27 Das Erbe der Wismut
00:37:25 Lebensnarrationen
00:44:02 Das Zeitzeug:innen-Projekt
00:59:38 --- Gästin 2: Gudrun Zöbisch
01:00:24 Kindheit und Jugend in Schlema
01:06:58 Berufswünsche ... und EDV
01:13:53 Frühe Datenspeicher
01:21:16 Berufliche Stationen
01:46:10 Politische Erfahrungen
01:48:49 Arbeitgeber Wismut
01:51:48 Nach der Wende
02:00:38 Frauen und Männer
02:08:37 Rückblick auf die Wismut
02:15:14 Zu guter Letzt