Blut Geleckt -
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Text: Jester Jay
Beat: BMoMusik
Mix: Santo Boese
Bild: Amber Weir
Cover: Alman Tom
Lyrix:
Nichts ist wie es scheint, doch keiner ahnt davon.
Denn ich vergesse oft die Tränen, aber niemals das Leid.
Vergesse das, woran ich das Interesse hab,
ich fühl’ mich wie in ’nem Netz gefangen.
Weil die Menschheit schon alles gefressen hat,
mach’ ich mich wohl an die Reste ran.
Verdammt ist das gut – dadurch, dass alles sowieso im Leben gefickt ist
und mir nichts mehr bleibt, wird meine Angst gerade zur Wut.
Ich schreite voran, muss mich nicht verstecken
hinter den Ecken, unterm Turban.
Doch mit der Zeit sinkt man ein wie im Moorland.
Das an jeden, der versteht was ich mein’:
Die Leute sind gegen Gewalt, reden es klein, doch im Inneren explodieren
sie bis nichts mehr bleibt, bis jemand anderes ihre Geschichte schreibt.
Nein, das werde ich nicht machen, zwar gelernt, mich zu kontrollieren,
doch ich bin wer, ich benutz’ Hass nicht nur zum Komponieren.
Und einmal auf den Geschmack gekommen,
hat der Hass begonnen, lass’ die Spiele beginnen.
[2x] Denn ich hab Blut geleckt. Es schmeckt nach der Kraft und dem Hass.
Und auf der Zunge da schmeckt es so zuckersüß, die Gefühle fühlen sich frei.
Das ist noch lange nicht meine Blütezeit,
hab mein Leben hierfür aufgegeben und glaub mir, ich büß’ es ein.
Ich würde lügen, würd’ ich sagen, dass es nicht so sei.
Manchmal höre ich den Waffengriff los schreien.
Ich liebe die Nacht, für mich ist Rampenlicht Mondschein.
Manche fragen, was es ist zur Zeit, hasse es nur, weil
es nicht geht, dass ich erzähl’ und mir die Maske shit hoch reiß’.
Deshalb bleibt vieles in den Texten versteckt und dann mache ich Showtime, dass der Bass im Ohr bleibt.
Ich genieße die Zeit, weil der Frieden nie bleibt,
und irgendwann muss ich schießen mit Blei, besiege den Feind,
Intrige in einem.
Und das fließt in den Reim, wie man sieht, hab’ ich den Sieg erreicht.
Das ist alles was ich brauche, gefangen in der Schlaufe.
Ich bleibe wie ich bin und geb’ nie einen Fick.
Und einmal auf den Geschmack gekommen,
hat der Hass begonnen, lass’ die Spiele beginnen.
[4x] Denn ich hab Blut geleckt. Es schmeckt nach der Kraft und dem Hass.
Und auf der Zunge da schmeckt es so zuckersüß, die Gefühle fühlen sich frei.