Die Freiheit der Psychoanalayse

Опубликовано: 13 Июль 2026
на канале: Sigmund Freud Museum
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Buchpräsentation und Diskussion mit den Autor:innen Edith Béguin, Marcus Coelen, Monique David-Ménard, Brigitte Gstrein, Britta Günther, Derek Humphreys, Susanne Lüdemann, Tobias Mulot,
Karl-Josef Pazzini, Mai Wegener sowie als Diskutantin Ulrike Kadi
Moderation: Daniela Finzi, 16.06.2024


Der Abend widmet sich der „Freiheit der Psychoanalyse“ – im Sinne der Forderung Freuds, die Psychoanalyse möge unabhängig von anderen Disziplinen, wie etwa der Medizin oder, wie heute zu ergänzen ist, der Psychologie, ausgeübt werden. Sie sei ein „Verfahren sui generis“ wie es in Freuds polemischer Schrift Zur Frage der Laienanalyse heißt, dessen Aktualität bemerkenswert ist.
Ein Kollektiv französischer und deutscher Analytikerinnen und Analytiker hat Freuds Text von 1926 neu ediert und mit einem umfangreichen Glossar versehen. Die Besonderheit dieses Glossars besteht darin, dass nicht die angestammten Begriffe der Psychoanalyse kommentiert werden, sondern vielmehr bedenkenswerte, erstaunliche oder auch unauffällige Worte und Wendungen Freuds. So nimmt bereits die Vorgehensweise etwas von der Eigenheit der psychoanalytischen Praxis auf, für die die schwebende Aufmerksamkeit und die Zuwendung zum Randständigen kennzeichnend sind. Der Abend bewegt sich um die Fragen, die dieses Buch aufnimmt: Was ist ein Laie / eine Laiin? Was ist das Eigentümliche der Psychoanalyse? Und wie lässt sich davon sprechen?

Die Freiheit der Psychoanalyse. Eine kommentierte Ausgabe von Sigmund Freuds Die Frage der Laienanalyse. Herausgegeben von Marcus Coelen, Monique David-Ménard und Mai Wegener. Wien, Berlin: Turia + Kant 2023