Machet zu Jünger die Völker auf Erden!
(Nach Matth 28, 18-20)
Machet zu Jüngern die Völker auf Erden,
Führet zu Jesu die Menschen der Welt,
Macht sie vertraut mit dem himmlischen Erbe,
Lasst sie es wissen, Gott hat sie erwählt!
Lernt sie verstehen den Herrn, seinen Willen,
Lernt sie verstehen den Auftrag des Herrn,
Lernt IHN zu hören in nächtlicher Stille,
Seine Gedanken, die keinem nicht fern.
Ich frag mich öfters, was heißt Jünger machen,
Menschen sind doch nicht ein Lehm oder Ton,
Gott kann allein doch das Wollen erschaffen
Und das Vollbringen in seinem Sohn.
Doch, was könn'n wir tun, um Jünger zu machen?
Wie können wir das, was Gott nur kann tun?
Klar ist, wir müssen stets beten und wachen,
Dass Gottes Gnade auf uns kann stets ruhn.
Wenn Gott in uns ist und wir IHM gehorchen,
Kann Er durch uns kräftig reden und tun.
Wenn wir um Auftrag des Herrn Gott besorgt sind,
Wird Er Gelingen uns schenken und Mut.
Manchen von uns fehlt das echte Bemühen,
Um für den Auftrag des Herrn grade stehn.
Oder der Auftrag ist einer von vielen,
Denn wir im Leben praktisch nicht sehn.
Manche von uns denken, wir sind zu schwach jetzt,
Irgendwann werden wir stark in dem Herrn.
Es sollen andere machen und wachen,
Irgendwann werden wir auch tun und gern.
Mancher von uns denkt, ich bin gar nicht würdig,
Denn ich war Sünder, hab Böses getan.
Und dieser Auftrag ist eine Hürde,
Die ich nicht schaffe, weil ich es nicht kann.
Oh, liebe Freunde und liebe Geschwister,
Lasst eure Sorgen, den Auftrag nehmt an!
Gott wird euch beistehn, es gibt eine Liste,
Menschen, die warten bis sie kommen dran.
Menschen, für die eure Hilfe nur geltet,
Die nur durch euch werden stark mal und fromm.
Gott wird euch helfen, die Mühe vergelten,
Wenn ihr mit Garben zum Himmelreich kommt.
Waldemar Illg