Regenbogen, Hoffnungszeichen ⎮ HABAKUK

Опубликовано: 10 Июнь 2026
на канале: HABAKUK
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Den Kanon „Regenbogen, Hoffnungszeichen“ habe ich von Anfang an als Spiel- und Bewegungslied für Familiengottesdienste geschrieben. Er lässt sich nicht nur vierstimmig singen, sondern auch in vier Gruppe tanzen. Und das macht viel Spaß.

Erschienen sind die Noten zum ersten Mal 1987 im Liederheft „Aus dem Tod wächst Leben“ (Nr. 66), herausgegeben vom Dezernat Jugend im Bischöflichen Ordinariat Limburg. Meinen Text hat Winfried Heurich vertont, der seinerzeit als A-Kirchenmusiker an der Frankfurter Liebfrauenkirche tätig war. Nachträglich habe ich den Kanon durch zwei Textstrophen ergänzt, die Jürgen Kandziora vertont hat. Mit der Band HABAKUK haben wir das komplette Lied im Studio für unsere LP „Wasserspiegel“ eingespielt, die 1987 erschienen ist. Faktisch aber lässt sich der Kanon unabhängig von den Strophen singen und tanzen.

Biblisch gut begründet ist der Text durch die Erzählung vom Ende der Sintflut (1. Mose, Kapitel 8 und 9). Noah und seine Familie sind in der der Arche mit dem Leben davongekommen, zusammen mit ihnen viele Tiere. Weil Noah Gott dankbar ist und Gott die Zerstörung bereut, kommt es zum Versprechen, die Erde nicht mehr zu verfluchen. „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“. Als sichtbares Zeichen für dieses ewige Versprechen baut Gott mit dem Regenbogen eine bunte Friedensbrücke, die Himmel und Erde verbindet. Im Kanon stellt der Regenbogen insofern auch ein Dach aus Segen dar.

Am schönsten wirkt das Lied, wenn es in einem Kreis mit bunten Jonglage-Tüchern gestaltet wird. Zur ersten Textzeile „Regenbogen, Hoffnungszeichen“ werden die Tücher mit beiden Händen über dem Kopf geschwenkt. Zur zweiten Textzeile „Gott malt in die Wolken Farben“ zeichnen alle mit ihrer rechten Hand und den Tüchern Malbewegungen in die Luft. Die „Friedensbrücke ohnegleichen“ entsteht, wenn man mit der linken Hand das Tuch der linken Nachbarin oder des Nachbarn greift und mit der rechten Hand das Tuch-Ende nach rechts reicht. Dazu geht man zwei kleine Tanzschritte nach rechts und zwei nach links. Und das „Dach aus Segen“ bildet sich, wenn alle mit hochgestreckten Armen in die Mitte gehen, ein Dach bilden – und rückwärts wieder in die Ausgangsposition gehen.

Am Pfingstmontag 2024 haben wir den Kanon beim Ökumenischen Pfingstgottesdienst auf dem Frankfurter Römerberg mit einer großen Gemeinde gesungen und getanzt. Das konnte nicht perfekt gelingen, weil es keine Zeit zum richtigen Einstudieren gab. Aber durch das Lied wurde augenscheinlich, was Pfingsten meint: Aufeinander zuzugehen, sich zu verständigen, sich zu verstehen, über alle Sprachbarrieren hinweg, miteinander schöne Momente des Lebens zu teilen. Durch das Mitwirken der Frankfurter Bläserschule unter Leitung von Simon Schumann war die vierstimmige Darstellung des Kanons leicht möglich. Ein Neues Geistliches Lied, einfach Spaß macht.


Titel: „Regenbogen, Hoffnungszeichen“
Text: Eugen Eckert ⎪ Musik: Winfried Heurich
© bei den Autoren; aus der ausverkauften Doppel-CD „Zweifach“, 1999
(https://www.habakuk-musik.de)



Auf dieser Aufnahme spielt HABAKUK mit Laura Doernbach (Solo-Gesang), Eugen Eckert (Gesang), Raphael Wolf (Saxophon), Jan Kozlowski (Gitarre), Klaus Bussalb (Bass), Andreas Neuwirth (Klavier) und Christoph Maurer (Schlagzeug).

Auf YouTube gibt es auch ein offizielles Video von #HABAKUK zum Titel "Verrückt nach Licht":    • HABAKUK - Verrückt nach Licht (Official Vi...  

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© Produktion: Mathis Eckert (https://mathiseckert.de), 2025