Jessica steht zu sich selbst und verzaubert damit Daniel. Ludwig verheimlicht Elisabeth seinen vermeintlichen Seitensprung mit Clarissa. Dana und Hagen müssen den Tod von Dionysos verwinden.
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Jessica ist froh, als Helena und Daniel ihre Lüge vor ihrem Vater nicht auffliegen lassen. Sie sieht ihr Schauspiel als einzigen Weg, sich endlich einmal etwas Respekt und Anerkennung zu verdienen. Doch schließlich wird ihr klar, dass sie sich mit ihrem neuen Ich zu sehr verbiegt und es sich einfach falsch anfühlt, so zu tun, als wäre sie jemand, der sie nicht ist. Sie offenbart ihre Lüge vor Günni und steht dazu, wer sie ist: eine Legasthenikerin, die es trotzdem zu einigem gebracht hat. Günni ist brüskiert. Doch als Daniel beobachtet, wie Jessica endlich zu sich selbst steht, sieht er sie auf einmal mit neuen Augen.
Ludwig redet sich vor Elisabeth heraus, wo er die halbe Nacht gesteckt hat, doch Elisabeths Misstrauen ist geweckt. Während Ludwig erfolglos zu rekapitulieren versucht, was im Hotelzimmer mit Clarissa passiert ist, entdeckt Elisabeth einen Hinweis, dass Ludwig ein Date hatte, das er ihr zu verheimlichen versucht. Als Elisabeth ihren Mann mit dem Verdacht konfrontiert, sie mit Clarissa betrogen zu haben, gelingt es Ludwig noch einmal, sich mit einer improvisierten Notlüge herauszureden. Er ahnt nicht, dass Clarissa heimlich „Beweise" für ihre vermeintliche Liebesnacht angefertigt hat.
Dana muss es zulassen, dass der schwer verletzte Dionysos vom Tierarzt von seinen Leiden befreit wird. Gerade als Hagen endlich den Ausbau von Gestüt und Zuchtbetrieb angehen will, muss sie ihm die erschütternde Nachricht vom Tod seines Zuchthengstes überbringen. Hagen steht geschäftlich vor einem Scherbenhaufen und lässt sich in seiner Anspannung schließlich dazu hinreißen, Dana wegen ihrer Unvorsichtigkeit (die zu Dionysos' Tod geführt hat) Vorwürfe zu machen. Erst als Hagen seine eigene Trauer um den Verlust des Pferdes registriert, kann er sich mit Dana versöhnen, und die beiden trauern zusammen.