Storytelling ist ein Schlagwort unserer Zeit: Eine Methode, mit der sich Kommunikation scheinbar revolutionieren lässt und die mit der ganzen Palette moderner multimedialer Möglichkeiten arbeitet: Mit Audio und Video, Animationen, Datenvisualisierungen, Virtual Reality, 360°-Clips und Interaktion. Doch nun sagt Jan Rikus Hillmann in Publisher Insiders 28, dass es gar nicht um die Technik geht. Entscheidend ist vielmehr, authentisch zu kommunizieren, und sich mit den Empfängern seiner Botschaft auf Augenhöhe zu treffen – denn in Zeiten von Social Media, Kommentarforen und Shitstorms ist die Predigt von der Kanzel herab nicht mehr gefragt.
Das wirft viele Fragen auf: Wie schafft man es, mit seinem Publikum auf Augenhöhe zu kommunizieren, wenn man dieses Publikum gar nicht kennt? Wie wählt man die richtigen Kanäle und Erzählungsformen für seine Story? Wie kommt man zu anschaulichen Resultaten, selbst wenn nur ein knappes Budget zur Verfügung steht? Und wie bringt man Projekte in Gang, wenn die Beteiligten selbst noch nicht genau wissen, wie Storytelling funktioniert.
Und wir schauen uns gelungene Beispiele an und fragen uns, welche Story denn unser Gesprächspartner Jan Rikus Hillmann noch erzählen möchte…
Besagter Jan Rikus Hillmann (http://burningbluesoul.com/) ist Gestalter mit viel Erfahrung. Er berät nicht nur Redaktionen, die online erzählerischer Erlebnisse anbieten möchten, sondern auch Anbieter von digitalen Services und Apps. Und er setzt ganz auf das User-Centered-Design – also Gestaltung, die den Empfänger der Botschaft ins Zentrum stellt. Hillmann hat für mehrere ARD-Rundfunkanstalten Angebote entwickelt und lehrt heute an der Schule für Gestaltung in Bern zum Studiengang HF Kommunikationsdesign und Interaktionsdesign.