#Türchen18
Von den Gästen her
Bruder Wendelin öffnete vor mehr als dreißig Jahren den Franziskustreff. Bis heute ist das ein verlässlicher Anlaufpunkt für obdachlose Menschen.
Seine „Freunde von der Straße“ sollten essen und sich ausruhen dürfen. Ein Gastraum für obdachlose Menschen, arm im reichen Frankfurt.
Im Treff-Alltag erfuhr er von den Nöten und Schwierigkeiten, die das Leben der Menschen auf der Straße und in Armut mit sich bringt. „Wenn Gott uns die Armen schickt, dann sorgt er auch für sie“, sagte er. Und baute später auch das Angebot weiter aus: die Sozialberatung entstand.
Sein zu früher Tod 2010 war ein Einschnitt. Er führte vor zehn Jahren zur Gründung der Franziskustreff-Stiftung: Um das Werk von Bruder Wendelin zu verstetigen, das heißt, es rechtssicher fortzuführen und auszubauen. Wie von Anfang an ohne Staats- und Kirchengeld: nur durch Spenden aus der Bevölkerung.
Wir im Franziskustreff halten das Andenken an Bruder Wendelin in Ehren. Erinnern uns gern an unseren Gründer als lebensfrohen und hilfsbereiten Menschen. #fürimmerimherzen
Kommt gut in die neue Woche
Euer Franziskustreff-Team
Der Franziskustreff-Adventskalender: Erfahre mehr über das Leben auf der Straße und die Schwierigkeiten, die es mit sich bringt. Wie der Franziskustreff obdachlosen und armen Menschen hilft. Und was jeder selbst tun kann. Gäste, Ehrenamtliche, Wohltäterinnen und Wohltäter sowie Mitarbeitende erzählen.
Jetzt folgen und kein Türchen mehr verpassen!
www.franziskustreff.de/adventskalender
------ Über diesen Kanal -----------------------------------------------------------
Mit unserem Kanal kannst du inspirierende Bilder und Filme sehen, wie real gelebte Nächstenliebe in Frankfurt aussehen kann.
Wir zeigen dir, wie unsere wirksame Obdachlosenhilfe mitten in der Frankfurter Innenstadt funktioniert. Erlebe unsere Kultur des Teilens.
Unser Frühstückstreff bietet obdachlosen und armen Mitmenschen werktags ein reichhaltiges Frühstück an. Wer mag, kann sich in der Sozialberatung nebenan helfen lassen. Alles rein spendenfinanziert. Das ist direkte Hilfe von Mensch zu Mensch.
Die Gäste leisten mit 0,50 € selbst einen kleinen Beitrag. Das ist vielen wichtig, um nicht als bedürftig zu gelten. Und ist ein Zeichen des Respekts an die Wohltäterinnen und Wohltätern sowie die über 60 Ehrenamtlichen, die mit ihren Gaben und ihrem Engagement diese Hilfe erst ermöglichen.
Wir bedienen unsere Gäste am Tisch und geben ihnen ein Stück Ihrer Würde zurück. Wir zeigen ihnen, dass sie trotz Armut und Obdachlosigkeit nicht zu verzagen brauchen.
Mit dem Engagement vieler ehrenamtlicher Helfender, begleiten wir unsere Gäste auf dem Weg zurück in ein normales Leben.