Text: Klaus Heinzl
In meiner Badewanne bin ich
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Der Karl Heinz, Herzog von Tanne,
saß wieder mal in seiner Wanne.
Das Wetter sonnig und sehr heiß,
auf seinem Körper zu viel Schweiß
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und Karl-Heinz fand außerdem,
die Wannenzeit sehr angenehm.
Hier tat er auch so vielerlei,
hatte sein Entchen stets dabei.
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Und weil er´s lustig fand mitunter,
tauchte er jenes häufig unter.
Auch kam es vor, wenn er es tauchte,
dass er ein Zigarettchen rauchte.
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Man wäre, so fand er den Grund,
ja ohnehin viel zu gesund.
Im Wasser schwamm, neben ´nem Brot
ein Spinnlein, doch das war schon tot.
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Es kam der Ente wohl zu nah,
die hier die Vorfahrt übersah.
Das Brot, es hat scheint´s abgelenkt,
was sich der Dichter dabei denkt?
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„Hey Leute, so im Kerzenlicht,
da denkt ein Dichter wirklich nicht !
Das Brot kam mir wohl in den Sinn,
weil ich ein wenig hungrig bin...“
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Zurück zum Kaptain in der Wanne,
er sah durch´s Fenster eine Tanne
und dachte sich, weiß jedes Kind,
dass auf dem Meer nie Tannen sind.
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Nun bin ich Kaptain, hier ... allein...
was soll das da für Blödsinn sein.
Stieg aus dem Boot, (der Wanne) raus
und die Geschichte ist hier aus.
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© kh. 09.06.2024