Schweinehaxen

Опубликовано: 01 Август 2026
на канале: Hidden Mask
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Text: Klaus Heinzl

Ein Mensch, er war sehr klein gewachsen,
aß Knödel gern mit Schweinehaxen.
Die Mutter redete ihm ein,
groß wirst du nur, mit Fleisch vom Schwein.
Der Junge, der das auch gern tat,
befolgte ihren guten Rat,
doch war es ihm so gar nicht klar,
was gut am Schwein beim Wachstum war.

Im Schweinestall, neben dem Haus,
sah oft ´ne kleine Sau heraus.
Das Ferkel, das sehr clever war,
erkannte bald schon die Gefahr,
Wenn die These wirklich stimmt,
man ihm schon bald das Leben nimmt.
Nur, dass ein Junge ( fast ein Mann ),
an Größe sich entwickeln kann.

Des Ferkels Vater war ein Eber,
vor Kummer schmerzte ihn die Leber,
wenn er so an das Schicksal dachte,
und was die Zukunft für ihn brachte.
Er wollte jenem Schicksal trotzen,
denn manche Weisheit war zum Kotzen.
Und bald schon waren sie verschwunden.
Sie suchten sie im Wald mit Hunden...

Es gab Geschimpfe und Geschrei,
man sprach von großer Sauerei.
Bis kurz danach die Erde bebte,
das kleine Dorf Besuch erlebte.
So rannten etwa tausend Schweine,
in jenes Dorf der Jagdvereine...
Das Tier, das viele Borsten hat,
das trampelte nun alles platt...

Die Mutter änderte die These,
nun gab´s Spagetti Bolognese.
Der Schweinehaxn wich dem Plan,
für Wachstum gab es Lebertran...
Was zeigt uns dies Gedicht am Ende,
am Besten ist die Schweinelende,
wenn sie noch Teil des Tieres ist,
vor allem,..- weil du Tierfreund bist.