Mo und Mercury-Redstone - NASA so: lass mal nen Menschen in ne Wurstdose auf ne Atomrakete setzen?

Опубликовано: 02 Февраль 2026
на канале: SENKRECHTSTARTER
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Mercury-Redstone war eine Rakete, die im Rahmen des Mercury-Programms der USA genutzt wurde, um den ersten Amerikaner ins All zu schicken. Im Prinzip war sie eine aufgebohrte Version der Redstone-Rakete, die als Mittelstreckenrakete ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt wurde. Die NASA und das Militär tüftelten zusammen daran herum, um sie für den Flug eines Menschen tauglich zu machen.

Der erste unbemannte Test mit der Mercury-Redstone, der als Mercury-Redstone 1 bekannt ist, ging am 21. November 1960 ordentlich schief. Die Rakete schaffte es gerade mal ein paar Sekunden in die Luft, bevor sie abstürzte. Aber aus Fehlern lernt man, und nach ein paar Verbesserungen liefen die nächsten Tests wie am Schnürchen. Der große Moment kam am 5. Mai 1961, als Alan Shepard in der Mercury-Redstone 3 zum ersten Amerikaner im All wurde. Sein Flug war zwar nur suborbital und dauerte etwa 15 Minuten, aber er kam bis zu 187,5 Kilometer hoch. Wobei Jury Gagarin ja am 12. April 1961 nur kurz vorher als erster Mensch im All sogar direkt orbital unterwegs war.

Trotzdem: Dieser Erfolg war ein Riesending, vor allem weil die USA damit im Wettlauf ins All ein bisschen aufholen konnten und letztlich mit dem Apollo-Programm die Sowjetunion endlich schlagen konnten. Wohl nicht vorstellbar, dass Kennedy sich mit dem Ziel Mond bis ende des Jahrzehnts so aus dem Fenster gelehnt hätte, wenn  Shepard's Flug schief gegangen wäre. Die Technik und das Wissen, das man durch die Mercury-Redstone-Flüge erlangte, waren super wichtig für die zukünftige Raumfahrt. Mercury-Redstone bleibt ein cooles Beispiel für die Anfänge der Raumfahrt und den Mut, sich in unbekannte Höhen zu wagen. Ich war ja heute schon Müll raus tragen und du? =D