Lyrics:
A jedem Tag simer sine.
Und was iehr undernait,
mier bliibe unverdrait.
Wöu mier si wahr, Zile für Zile.
Bis nüt und niemer meh steit.
Si wider z‘ha, siter bimer?
Für jede gschpunne‘ Seich,
so mänge glungne Streich.
Über di Jahr, immer wieder:
Das isch Rap ganz elei.
Sit hindernah, mier si gliner.
Seckle de Ziit veruus,
Vowäge Old School Groove.
Iehr sit am Arsch, mier si gschider,
hei eifach meh überleit.
Wi inre Bar zhinderscht hinde:
No ufne legtschte Drink,
befor de Vorhang sinkt,
mer üs veruss widergfinde
und zäme stürchle mer hei.
Huere vöu Mönsche und huere vöu Lüüt,
Huere vöu Farbe, huere vöu Stimme
und huere vöu Grüch.
Huere vöu Böuder, Gedanke und Iidrück
vo audämwo verbii isch und voreim liit.
Huere vöu nume Lärme und mängisch ou nüt.
Huere vöu merkt mer,
das eim das aus nid intressiert.
Huere vöu chunnt‘s eim vor,
as sig das aus scho eisch passiert,
wenn eim d‘Erinnerig bschisst
und immer wiiter verschwümmt
im Chopf wine Screen am flimmere,
so geit‘s mer huere vöu.
Wi näbem Hass verbii,
si nätt und schriibe nüm aus,
für öich e Nummere z‘chli,
nid ärnscht mier gloube öich mau.
för au di Ziite wos gäh het,
üs tuet scho lang nüt meh leid,
wär au di Schärbe und s’Glück wett,
nur blaui Fläcke deheime.
Mier dänke, schriibe abe, bliibe grad
und gli drufabe simer aube wider debii,
göi ufs Ganze, und d’Wahrheit,
hei de Grund gleit für meh Liecht und Farbe im Hiphop,
di weichi Siite vom Herte, Spass am Läbe und d’Schönheit.
und wenn wider eine chunnt und blaschtet
das mer au das Guete nid chöi bhaute
wöu im Läbe nüd für immer isch,
isch nid so schlimm.
Rüehre üsi Gleser a Tili, nai d‘Jagge und verschwinde.
Fische sit Tage im Iiisch usse am Perimeter,
ändlich e Vierer im Ziu, kabutt und ghöre nümme.
Rede im Schlaf und Fieber, draie d‘Uhre wider zrügg,
mängs Jahr isch scho side, nur d‘Erinnerig bhautet nid vöu.
Wine Grind vou Tricks, scho gad am game und spinne
ou wenns di immer wider usezieht, di ganzi Wäut i dier drin.
Für e Drai, für e Thrill, für e Trip für e Grip
wo d‘immer meh verlüürsch,
wennt wiiter chusch as di Strass füehrt.
Es dünkt eim lengers wi meh,
das da sig aus nid normau,
gumpe vo Stärne zu Stärn,
s‘bliibt chum meh Ziit für ne haut.
Mier si di Blätter im Ufwind,
es treit üs ganz vonelei
bis hi zu dene Orte
wo‘s nüt weder s‘Glück git,
für immer deheime.
Mer trout gar nid z‘fräge sowiit ewäg - a jedem Tag
und morn isch wiiter asmer itz gad gsai - no jedesmau
Für was simmer, wenns für meh nid längt - di aute Pfade
Für aus wo gsi isch und si niehmeh nai...