Ein chinesisches Debüt voller animistischer Kraft: Ein Sommer der Erinnerungen, die in spielerischer Melancholie zum Leben erwachen. Nach ihrem Collegeabschluss verbringt Yezi einige Zeit bei ihrer Großmutter, die nach dem Tod ihres Mannes zunehmend das Gedächtnis verliert. In einer Art magischem Realismus entwickeln die Lichter und Objekte in der Wohnung ein Eigenleben, fangen zu tanzen an und lassen Familienerinnerungen aufscheinen. Die Geschichte des Kennenlernens von Yezis Eltern, eine Erzählung über die Begegnung mit einem falschen Bären und Fragmente aus dem Leben der Großeltern nehmen Formen an, die die Protagonistin umringen. Im Angesicht des Vergessens beginnt die Zeit ihre Bedeutung einzubüßen.
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Jedes Jahr im Herbst begeistert FILMFEST HAMBURG über 45.000 Kinofans. In zehn Tagen werden auf 13 Leinwänden rund 110 nationale und internationale Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt. Dabei reicht das Programmspektrum in zehn Sektionen von cineastisch anspruchsvollen Arthouse-Filmen über innovatives Mainstreamkino bis hin zu einem bunten Film- und Veranstaltungsprogramm für die kleinsten Kinobesucher·innen. Nach dem Motto »Filmfest für alle – überall in Hamburg« wurde 1992 das erste Filmfest in Hamburg eröffnet. Bis heute feierten rund 3000 nationale und internationale Filmproduktionen bei FILMFEST HAMBURG ihre Welt-, Europa- oder Deutschland-Premiere.
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