Ein Dichter verzweifelt an sich und seiner Welt. Wütend und visionär entwirft der Film ein Teheran in naher Zukunft: im Würgegriff der Zensur und eines tödlichen Virus. Die Stadt eine Müllkippe, Überwachung rund um die Uhr und eine verheerende Epidemie: Der Bevölkerung von Teheran bleibt nur die Wahl zwischen Isolation oder Emigration. Der drogensüchtige Dichter Peyman lebt mit seiner Mutter in einem Wohnblock mit Blick auf den Flughafen. Immer mehr seiner Freunde und Bekannten verlassen das Land, aufgerieben von der Situation und aufgeschreckt von dem Gerücht, ein Krieg stünde kurz bevor. Nur Peyman bleibt zurück, in einem Schattenreich zwischen Wirklichkeit und Fiktion.
Regie: BARDIA YADEGARI (*1980) ist Drehbuchautor, Regisseur und Lyriker. 2016 veröffentlichte er sein erstes Buch, das im Iran bislang nicht veröffentlicht werden durfte. EHSAN MIRHOSSEINI (*1980) drehte eine Reihe von Kurzfilmen und feiert mit District Terminal sein Langfilmdebüt. Er spielte eine der Hauptrollen in Mohammad Rasoulofs Es gibt kein Böses.
___
Jedes Jahr im Herbst begeistert FILMFEST HAMBURG über 45.000 Kinofans. In zehn Tagen werden auf 13 Leinwänden rund 110 nationale und internationale Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt. Dabei reicht das Programmspektrum in zehn Sektionen von cineastisch anspruchsvollen Arthouse-Filmen über innovatives Mainstreamkino bis hin zu einem bunten Film- und Veranstaltungsprogramm für die kleinsten Kinobesucher·innen. Nach dem Motto »Filmfest für alle – überall in Hamburg« wurde 1992 das erste Filmfest in Hamburg eröffnet. Bis heute feierten rund 3000 nationale und internationale Filmproduktionen bei FILMFEST HAMBURG ihre Welt-, Europa- oder Deutschland-Premiere.
___
🌐 https://www.filmfesthamburg.de/de/
📱 Facebook: / filmfesthamburg
📱 Instagram: / filmfesthamburg
📱 Twitter: / filmfesthamburg
#ffhh21 #FILMFESTHAMBURG