Was heißt es, in Deutschland jüdisch zu sein? Kornél Mundruczó und seine Drehbuchautorin Kata Wéber schöpfen in ihrem Drama aus persönlichen Familienerfahrungen und entwerfen ein erschütternd ergreifendes, aber auch beißend ironisches Triptychon. 1945. In einer Gaskammer wird ein kleines Mädchen gefunden, das auf wundersame Weise überlebt hat. Jahrzehnte später in Budapest wird Éva, schon ein bisschen dement, von ihrer Tochter Léna nach Geburtsurkunden und Ausweispapieren gefragt – doch alle offiziellen Dokumente, die sie besitzt, sind gefälscht, um ihre jüdische Herkunft zu verbergen. Und dann ist da noch Évas Enkel Jonás in Berlin, der gar nicht mehr weiß, wer oder was er ist – nur: dass er sich als Jude in der Schule ausgeschlossen fühlt. Éva, Léna und Jonás – drei Generationen, deren Traumata in der Gegenwart einen neuen Ausdruck finden.
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Jedes Jahr im Herbst begeistert FILMFEST HAMBURG über 45.000 Kinofans. In zehn Tagen werden auf 13 Leinwänden rund 110 nationale und internationale Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt. Dabei reicht das Programmspektrum in zehn Sektionen von cineastisch anspruchsvollen Arthouse-Filmen über innovatives Mainstreamkino bis hin zu einem bunten Film- und Veranstaltungsprogramm für die kleinsten Kinobesucher·innen. Nach dem Motto »Filmfest für alle – überall in Hamburg« wurde 1992 das erste Filmfest in Hamburg eröffnet. Bis heute feierten rund 3000 nationale und internationale Filmproduktionen bei FILMFEST HAMBURG ihre Welt-, Europa- oder Deutschland-Premiere.
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