Wirklich So SCH%&$E? Ghostbusters: Frozen Empire / Review / Kritik
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Ghostbusters: Frozen Empire ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Fantasy-Filmkomödie und Fortsetzung von Ghostbusters: Legacy (2021). Gil Kenan übernahm die Regie,[4] nach einem Drehbuch von ihm und Jason Reitman.[5] Der Film kam am 21. März 2024 in die deutschen und einen Tag später in die US-amerikanischen Kinos.
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Bei einem Budget von 31 Millionen US-Dollar (davon 5,6 Millionen US-Dollar für die Spezialeffekte) spielte Ghostbusters – Die Geisterjäger weltweit 291,6 Millionen US-Dollar ein und zählte zu den zehn erfolgreichsten Filmen aller Zeiten.[1] Der Film startete am 8. Juni 1984 in den amerikanischen Kinos. Nach seinem deutschen Kinostart am 25. Januar 1985 sahen über 4 Millionen[2] Zuschauer den Film.
Entwicklung
Dan Aykroyds erster Entwurf spielte in der Zukunft, und die Ghostbusters waren darin bereits etabliert. Die Geisterjäger sollten ursprünglich von John Belushi, Dan Aykroyd und Eddie Murphy gespielt werden. Harold Ramis, der mit Dan Aykroyd dessen Drehbuch neu schrieb, wollte selbst im Film mitspielen, und Bill Murray übernahm schließlich die Rolle des 1982 verstorbenen John Belushi. Bill Murray und Harold Ramis hatten bereits zuvor in Ich glaub’ mich knutscht ein Elch! mit Regisseur Ivan Reitman zusammengearbeitet. Die Rolle des Louis Tully wurde John Candy angeboten, der jedoch ablehnte. Paul Reubens wurde für die Rolle von Ivo Shandor in Betracht gezogen. Grace Jones sollte Gozer spielen, wegen ihrer Frisur wurde die Dialogzeile „Zielt auf ihre Bürste“ geschrieben. Ein früherer Skriptentwurf vom 6. Juli 1983 beinhaltet ein alternatives (ungefilmtes) Ende: Winston fährt in einer Limousine vor dem neuen Ghostbusters-International-Firmengebäude vor. Egon und Janine heiraten in Las Vegas, und Louis ist ihr Trauzeuge. Ray besucht erneut den „Traum“-Geist. Peter ist mit Dana in ihrem Apartment, diesmal schlüpft aus den Eiern ein Küken.
Columbia Pictures sicherte sich die Namensrechte von Filmation, die 1975 eine Serie unter dem Titel The Ghost Busters produziert hatten (später: Filmation Ghostbusters, 1986–1988).
Besetzung
Sigourney Weaver wollte unbedingt mitspielen, um ihre komödiantische Seite zu zeigen. Ron Jeremy ist in einer Statistenrolle zu sehen. Die Darstellerin des Traumgeistes (Kymberly Herrin) hatte sich 1981 für den Playboy ausgezogen. Reginald VelJohnson spielt einen Gefängniswärter. Das jugoslawische Model Slavitza Jovan (Gozer) wurde von Paddi Edwards nachsynchronisiert. Regisseur Ivan Reitman lieh Slimer und Zuul seine Stimme.
ECTO-1
Der Einsatzwagen der Geisterjäger ist ein Krankenwagen auf Basis eines 1959er Cadillac Miller-Meteor. Nur 200 dieser Fahrzeuge wurden gebaut,[3] und für die Dreharbeiten stand nur ein umgebautes Fahrzeug zur Verfügung. 20 Jahre später wurde das Originalfahrzeug aufwendig restauriert und der Prozess für das Bonusmaterial der ersten Blu-ray-Veröffentlichung des Films dokumentiert. Der Name ECTO-1 stellt einen Bezug zum parapsychologischen Begriff des Ektoplasmas (englisch: „ectoplasm“) her.
Logo
Das Filmlogo gestaltete Michael C. Gross nach einem Konzept von Dan Aykroyd. Die Rechteinhaber von Casper erhoben erfolglos Klage, weil sie Ähnlichkeiten mit ihrer Figur Fatso sahen. Eine Studie ergab, dass das Logo (nach dem von Coca-Cola) das zweitbekannteste auf der Welt ist.[4]
Figuren
Peter Venkman ist der Mund der Geisterjäger, Ray Stantz das Herz, Egon Spengler das Gehirn und Winston Zeddemore der Durchschnittstyp. Der Geist Slimer bekam seinen Namen erst durch die Zeichentrickserie und wurde für den Film noch Onion Head genannt. Ivan Reitman verglich ihn mit Bluto aus dem Film Ich glaub’, mich tritt ein Pferd, so war Slimer für ihn der Geist von John Belushi.
Musik
Das von Ray Parker, Jr. geschriebene und gesungene Titellied des Films wurde ein internationaler Erfolg und stand in den USA drei Wochen auf Platz 1 und in Großbritannien drei Wochen auf Platz 2 der offiziellen Hitparaden. Der Song hat Ähnlichkeiten zu I want a new drug von Huey Lewis, der daher Ray Parker verklagte.[5]