Wenn du die Leckerlies selber backst, weißt du genau, welche Zutaten enthalten sind und kannst gezielt auf die Vorlieben, Abneigungen und Allergien deines Hundes eingehen.
Gekaufte Leckerlies gehen ins Geld, vor allem dann, wenn man gerade mitten im Training steckt und einen hohen Bedarf hat. Selbst gemachte Leckerlies sind wesentlich günstiger!
Und ein weiterer Pluspunkt: Selbst gebackene Kekse schmecken vielen Hunden viel besser als gekaufte Leckerlies. Frisch gemacht ist einfach lecker!
Die Leckerlies von folgendem Rezept schmecken übrigens auch der Nachbarskatze und vor allem auch mir!!
Die Zutaten habe ich für ca. 1 Backmatte (oder 1 Blech) modifiziert:
60 g Kartoffelmehl
60 g Buchweizenmehl
2 Eier
1 Babygläschen (190 g, ich nahm Apfel/Banane)
20 ml bestes mildes Olivenöl
Es gibt ein Grundrezept, das man selbst variieren kann. Dazu nimmt man
100 g Kartoffelmehl, 100 g Buchweizenmehl, 3 Eier und 30 ml Olivenöl. Dazu gibt man
200 g Geschmack, also Fisch oder Fleisch, Obst oder Gemüse, Käse, Wurst oder ein Babygläschen.
Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und ordentlich rühren. Soviel Olivenöl zugeben,
bis der Teig eine leicht zähflüssige Konsistenz (ähnlich wie Pfannkuchenteig) hat.
Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Man kann mit Ausstechformen nach dem Fertigbacken auch „schöne“ Kekse zaubern, oder, "nur" das Gebackene in kleine Teile brechen. Einfacher ist sicherlich, den Teig mit einem Teigschaber oder einer Spritze auf eine Backmatte zu geben. Es gibt spezielle Hundeleckerli-Backmatten, man kann aber auch eine Silikonmatte für Pralinen oder ähnliches nehmen. Bei 150° Grad Ober-/Unterhitze dann circa 40 Minuten backen.
Öffne zwischendurch 1- bis 2-mal den Backofen und lasse die feuchte Luft entweichen. Zum Aushärten anschließend bei geringer Temperatur (evtl. Kochlöffel in die Ofentür) nachtrocknen lassen.
Achtung: Lass die Leckerlis vollständig auskühlen, bevor du sie deinem Hund gibst.
Hundekekse richtig lagern und aufbewahren
Wichtig ist, die Hundekekse nach dem Backen gut zu trocknen. Je trockener die Leckerlis, desto länger haltbar sind sie. Da beim Selberbacken (hoffentlich) keine Konservierungsstoffe benutzt werden, besteht bei selbst gemachten Hundekeksen natürlich ein größeres Risiko zum Verschimmeln als bei fertig gekauften und industriell verarbeiteten Produkten. Doch mit den folgenden Tricks kannst du dafür sorgen, dass die selbst gebackenen Hundekekse problemlos ein paar Wochen halten:
Lass die Hundekekse nach dem Backen noch weiter im Ofen nachtrocknen. Stelle die Ofentemperatur dafür auf 50 Grad und lass die Ofentür leicht geöffnet (zum Beispiel, indem man einen Kochlöffel dazwischen klemmt). So kann die Feuchtigkeit entweichen und die Kekse können an der warmen Luft ausgiebig trocknen.
Alternativ kann man die Hundekekse auch in einer flachen Schale für ein paar Stunden auf die warme Heizung stellen. Aber aufpassen, dass dein Hund die warmen Plätzchen auf der Heizung nicht erreicht – damit hätte sich zwar das Thema der Haltbarmachung erledigt, aber deinem Hund werden die warmen Plätzchen im Magen sicherlich nicht guttun.
Profis leisten sich zum Trocknen einen Dörrautomat, damit geht alles natürlich einfacher.
Bei der Lagerung der Kekse solltest du ebenfalls auf Trockenheit achten und die Entwicklung von Feuchtigkeit unbedingt vermeiden. Luftdichte Plastikbehälter oder Plastiktüten sind daher nicht gut geeignet. Empfehlenswert sind die bekannten Keksdosen aus Blech oder kleine Stoffsäckchen, aus denen bestehende Feuchtigkeit entweichen kann.
Gut getrocknet und entsprechend gelagert, halten sich die selbstgemachten Leckerlis problemlos mehrere Wochen. Hundekekse mit Fleisch oder Fisch haben allerdings eine etwas kürzere Haltbarkeit als Vollkornkekse und sollten deshalb, am besten innerhalb von drei bis fünf Tagen, verfüttert werden. Fleisch- oder Fisch-Hundekekse müssen außerdem im Kühlschrank aufbewahrt werden. Um länger etwas von den selbst gemachten Hunde-Leckerlis zu haben, kannst du die Kekse aber auch einfach portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen. Tiefgefroren sind die Kekse mehrere Monate (ca. bis zu einem Jahr) haltbar.