Billiges Katzenfutter enthält Zucker und Schlachtabfälle? Ob das ein Mythos ist oder stimmt, hat unser Test-Team im Labor geprüft. Alle Testergebnisse zu Katzenfutter unter ►►► https://test.de/katzenfutter ◄◄◄
Katzen sind wählerisch. Vielleicht präsentieren sich viele Nassfutter auch daher als eine Art Delikatesse. Sie heißen „Schlemmer-Menü mit Wildpastete auf Geflügelaspik“, „Lachspastete mit feinen Stückchen auf Joghurtgelee“ oder „Saftiges Huhn an leckeren Möhrchen mit Katzenminze“.
Aber vor allem teure Futter überzeugen nicht. Von 27 Katzen-Nassfuttern im Test bekommen 16 ein Sehr gut oder Gut. Die drei mangelhaften Testverlierer gibt es ab rund zwei Euro am Tag. Das günstigste sehr gute Futter versorgt Katzen dagegen schon für 37 Cent mit allem, was sie brauchen.
Nassfutter für Katzen: Sehr gut bis Mangelhaft
Für den Test haben wir 27 Katzen-Nassfutter inklusive zwei Bio-Produkten und einem veganem Futter, das sowohl für Hunde als auch für Katzen sein soll, ausgewählt. Alle sind Alleinfutter, müssen also den Tagesbedarf der Katze an Energie und Nährstoffen decken. Im Prüfpunkt ernährungsphysiologischen Qualität bekommen aber drei Futter ein Ausreichend, drei andere ein Mangelhaft.
Tipp: Schon vor dem Freischalten können Sie alle Produkte sehen, die wir getestet haben.
Der Preis sagt nichts über die Qualität
Die Preise für Katzen- und Hundefutter gehen seit Jahren kontinuierlich nach oben. Da lohnt sich der Blick in unsere Tabelle auch für den Geldbeutel. Viele günstige Katzen-Nassfutter bieten eine sehr gute oder gute Qualität.
Braucht eine Katze Nassfutter?
Feuchtfutter hat einen intensiven Geruch und lockt auch Katzen, die schlecht fressen. Durch den hohen Wassergehalt empfiehlt es sich zudem eher für Tiere, die zu wenig trinken. Es ist aber im Vergleich zu Trockenfutter auch deutlich teurer und weniger ergiebig.
So testet die Stiftung Warentest Katzenfutter
Der optimale Nährstoffmix. Wir analysieren die Produkte im Labor genau. Katzen brauchen einen optimalen Mix aus Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Fettsäuren. Ob die Katzen den bekommen, berechnen wir aus den Laborergebnissen.
In der richtigen Menge. Wir prüfen, ob die Fütterungsempfehlungen passen. Dafür rechnen wir nach, ob die angegebenen Portionsgrößen Katzen die richtige Menge an Energie und Nährstoffen liefern. Unser Test zeigt: In vier Fällen sind die Empfehlungen nur ausreichend, zweimal sogar mangelhaft.
Ohne kritische Stoffe. Wir testen die Produkte auf Schadstoffe und fahnden nach unerwünschten Bestandteilen wie Federn, Horn, Hufe und Borsten.
Genau betrachtet. Wir checken die Kennzeichnung, etwa ob die Angaben gut lesbar sind. Wir überprüfen auch, ob Aussagen wie „ohne Getreide“ oder „ohne Zuckerzusatz“ stimmen. Ein „hoher Fleischanteil“ lässt sich analytisch zwar nicht überprüfen, wir untersuchen aber, ob die beworbenen Tierarten nachweisbar sind.