Katzenfutter-Test 2024: Ohne Zusatz von Zucker? (Katzen-Nassfutter-Test Stiftung Warentest)

Опубликовано: 05 Ноябрь 2024
на канале: Stiftung Warentest
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Billiges Katzenfutter enthält Zucker und Schlachtabfälle? Ob das ein Mythos ist oder stimmt, hat unser Test-Team im Labor geprüft. Alle Testergebnisse zu Katzenfutter unter ►►► https://test.de/katzenfutter ◄◄◄

Katzen sind wählerisch. Vielleicht präsentieren sich viele Nass­futter auch daher als eine Art Delikatesse. Sie heißen „Schlemmer-Menü mit Wildpastete auf Geflügelaspik“, „Lachs­pastete mit feinen Stück­chen auf Joghurt­gelee“ oder „Saftiges Huhn an leckeren Möhr­chen mit Katzenminze“.

Aber vor allem teure Futter über­zeugen nicht. Von 27 Katzen-Nass­futtern im Test bekommen 16 ein Sehr gut oder Gut. Die drei mangelhaften Test­verlierer gibt es ab rund zwei Euro am Tag. Das güns­tigste sehr gute Futter versorgt Katzen dagegen schon für 37 Cent mit allem, was sie brauchen.

Nass­futter für Katzen: Sehr gut bis Mangelhaft
Für den Test haben wir 27 Katzen-Nass­futter inklusive zwei Bio-Produkten und einem veganem Futter, das sowohl für Hunde als auch für Katzen sein soll, ausgewählt. Alle sind Allein­futter, müssen also den Tages­bedarf der Katze an Energie und Nähr­stoffen decken. Im Prüf­punkt ernährungs­physiologischen Qualität bekommen aber drei Futter ein Ausreichend, drei andere ein Mangelhaft.

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten können Sie alle Produkte sehen, die wir getestet haben.

Der Preis sagt nichts über die Qualität
Die Preise für Katzen- und Hundefutter gehen seit Jahren kontinuierlich nach oben. Da lohnt sich der Blick in unsere Tabelle auch für den Geldbeutel. Viele güns­tige Katzen-Nass­futter bieten eine sehr gute oder gute Qualität.

Braucht eine Katze Nass­futter?
Feucht­futter hat einen intensiven Geruch und lockt auch Katzen, die schlecht fressen. Durch den hohen Wasser­gehalt empfiehlt es sich zudem eher für Tiere, die zu wenig trinken. Es ist aber im Vergleich zu Trockenfutter auch deutlich teurer und weniger ergiebig.

So testet die Stiftung Warentest Katzenfutter
Der optimale Nähr­stoff­mix. Wir analysieren die Produkte im Labor genau. Katzen brauchen einen optimalen Mix aus Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Fett­säuren. Ob die Katzen den bekommen, berechnen wir aus den Labor­ergeb­nissen.

In der richtigen Menge. Wir prüfen, ob die Fütterungs­empfehlungen passen. Dafür rechnen wir nach, ob die angegebenen Portions­größen Katzen die richtige Menge an Energie und Nähr­stoffen liefern. Unser Test zeigt: In vier Fällen sind die Empfehlungen nur ausreichend, zweimal sogar mangelhaft.

Ohne kritische Stoffe. Wir testen die Produkte auf Schad­stoffe und fahnden nach unerwünschten Bestand­teilen wie Federn, Horn, Hufe und Borsten.

Genau betrachtet. Wir checken die Kenn­zeichnung, etwa ob die Angaben gut lesbar sind. Wir über­prüfen auch, ob Aussagen wie „ohne Getreide“ oder „ohne Zucker­zusatz“ stimmen. Ein „hoher Fleisch­anteil“ lässt sich analytisch zwar nicht über­prüfen, wir unter­suchen aber, ob die beworbenen Tier­arten nach­weisbar sind.