Massagepistolen im Test: Diese 3 solltet ihr nicht kaufen (Stiftung Warentest)

Опубликовано: 29 Октябрь 2024
на канале: Stiftung Warentest
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Nacken­schmerzen und Muskelkater sollen sie lindern. Doch manche Massage­pistolen im Test tun weh, enthalten Schad­stoffe oder zer­brechen. Gut massieren nur zwei. Alle Testergebnisse unter ►►► https://test.de/massagepistolen ◄◄◄
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Folgende Massagepistolen waren im Test (7/2024):
• Beurer MG99
• Blackroll Fascia Gun
• Decathlon Massagepistole
• Fitgun Fitgun
• Flow Recovery Flow Move
• Hyperice Hypervolt 2
• Lidl Silvercrest Massage Gun SMGB C2
• Medisana MG 600
• Orthomechanik Orthomechanik 3.0
• Therabody Theragun Prime
• Xiaomi Massage Gun
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Egal ob Sport­begeisterte oder viel sitzende Büro­angestellte – unangenehme Nacken­verspannungen oder Muskelkater kennen viele. Eine Massage kann Abhilfe schaffen. Steht kein Masseur parat, bieten Massage­pistolen ihre Dienste an. Mit pulsierenden Aufsätzen schlagen sie in die Muskeln.

Massage­pistolen dienen zur Selbst­massage, aber auch zur Behand­lung durch Part­nerin oder Partner – zum Beispiel an Stellen, die allein schwer zu erreichen sind. Auch Physio­therapeutinnen und -therapeuten setzen die Geräte ein. Die Stiftung Warentest hat elf Massage­pistolen getestet. Rundum gut ist keine. Zwei massieren zwar gut, bringen Nutzerin oder Nutzer jedoch mit Schad­stoffen in Kontakt.

Wie sinn­voll sind Massage­pistolen für Nacken und Rücken?
Laut Werbung sollen Massage­pistolen schmerzhafte Rücken- und Nacken­verspannungen reduzieren, die Muskelheilung beschleunigen und die Beweglich­keit verbessern. Tatsäch­lich betrachten manche Experten Massage­pistolen als effektives Mittel für mehr Beweglich­keit. Aber es gibt einiges zu beachten.

Unter 30 Schlägen pro Sekunde entspannen Muskeln. Die meisten Massage­pistolen im Test schlagen schneller. Mit ihren hohen Frequenzen bereiten sie die Muskeln auf das Training vor. Am besten funk­tionieren sie in der Selbst­massage. Dann spürt die Person selbst, wo Schmerz­punkte liegen und ob die Behand­lung wohl tut. So empfiehlt es in unserem Interview auch die Physiotherapeutin Eva Striegl, die Massage­pistolen in ihrer Praxis einsetzt.

Massage­pistolen richtig anwenden
Die Geräte sollten nur Muskeln und Gewebe bearbeiten. Verletzungen, Knochen, Gefäße und Nerven­stränge dürfen Massage­pistolen nicht bearbeiten. Wenn es wehtut, die Behand­lung stoppen!

Jede Massage­pistole hat eine fest einge­stellte Amplitude, mit der sich ihre Aufsätze heben und senken. Im Praxis-Test empfanden unsere Test­personen manche Pistolen als zu stark, dann können womöglich Hämatome entstehen. Im Test stießen wir sowohl auf sanfte, als auch auf mittel­starke und kräftige Massagegeräte. Wie viel Milli­meter Hub optimal sind, erfahren Sie im Testbe­richt.

So testet die Stiftung Warentest Massage­pistolen
Wir haben die Geräte ins Labor geschickt und einem Praxis-Test unterzogen. Wir ermittelten Anzahl und Frequenz der Leistungs­stufen, maßen die Anpress­kraft und prüften, wie lange der Akku durch­hält. Die besten Geräte schaffen mit einer Ladung rund 30 Massagen à 10 Minuten, das schlechteste nur 7.

Drei Experten aus dem Bereich Physio­therapie und Sport­wissenschaft mit unterschiedlichem Körperbau und muskulärer Ausprägung machten sich mit Anleitungen, Gerät und Zubehör vertraut und probierten die Geräte aus (So haben wir getestet). Sie massierten Wade, Oberschenkel, Po, Brust, Trizeps, Rücken und bewerteten, wie gut die Intensitäts­stufen zu den Muskel­gruppen passen.

Zudem beur­teilten wir, wie einfach sich die Aufsätze wechseln lassen, wie die Geräte während Selbst- und Fremdmassage in der Hand liegen, wie schwer sie sind und wie die wichtigsten Muskel­gruppen damit erreich­bar sind.