Nackenschmerzen und Muskelkater sollen sie lindern. Doch manche Massagepistolen im Test tun weh, enthalten Schadstoffe oder zerbrechen. Gut massieren nur zwei. Alle Testergebnisse unter ►►► https://test.de/massagepistolen ◄◄◄
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Folgende Massagepistolen waren im Test (7/2024):
• Beurer MG99
• Blackroll Fascia Gun
• Decathlon Massagepistole
• Fitgun Fitgun
• Flow Recovery Flow Move
• Hyperice Hypervolt 2
• Lidl Silvercrest Massage Gun SMGB C2
• Medisana MG 600
• Orthomechanik Orthomechanik 3.0
• Therabody Theragun Prime
• Xiaomi Massage Gun
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Egal ob Sportbegeisterte oder viel sitzende Büroangestellte – unangenehme Nackenverspannungen oder Muskelkater kennen viele. Eine Massage kann Abhilfe schaffen. Steht kein Masseur parat, bieten Massagepistolen ihre Dienste an. Mit pulsierenden Aufsätzen schlagen sie in die Muskeln.
Massagepistolen dienen zur Selbstmassage, aber auch zur Behandlung durch Partnerin oder Partner – zum Beispiel an Stellen, die allein schwer zu erreichen sind. Auch Physiotherapeutinnen und -therapeuten setzen die Geräte ein. Die Stiftung Warentest hat elf Massagepistolen getestet. Rundum gut ist keine. Zwei massieren zwar gut, bringen Nutzerin oder Nutzer jedoch mit Schadstoffen in Kontakt.
Wie sinnvoll sind Massagepistolen für Nacken und Rücken?
Laut Werbung sollen Massagepistolen schmerzhafte Rücken- und Nackenverspannungen reduzieren, die Muskelheilung beschleunigen und die Beweglichkeit verbessern. Tatsächlich betrachten manche Experten Massagepistolen als effektives Mittel für mehr Beweglichkeit. Aber es gibt einiges zu beachten.
Unter 30 Schlägen pro Sekunde entspannen Muskeln. Die meisten Massagepistolen im Test schlagen schneller. Mit ihren hohen Frequenzen bereiten sie die Muskeln auf das Training vor. Am besten funktionieren sie in der Selbstmassage. Dann spürt die Person selbst, wo Schmerzpunkte liegen und ob die Behandlung wohl tut. So empfiehlt es in unserem Interview auch die Physiotherapeutin Eva Striegl, die Massagepistolen in ihrer Praxis einsetzt.
Massagepistolen richtig anwenden
Die Geräte sollten nur Muskeln und Gewebe bearbeiten. Verletzungen, Knochen, Gefäße und Nervenstränge dürfen Massagepistolen nicht bearbeiten. Wenn es wehtut, die Behandlung stoppen!
Jede Massagepistole hat eine fest eingestellte Amplitude, mit der sich ihre Aufsätze heben und senken. Im Praxis-Test empfanden unsere Testpersonen manche Pistolen als zu stark, dann können womöglich Hämatome entstehen. Im Test stießen wir sowohl auf sanfte, als auch auf mittelstarke und kräftige Massagegeräte. Wie viel Millimeter Hub optimal sind, erfahren Sie im Testbericht.
So testet die Stiftung Warentest Massagepistolen
Wir haben die Geräte ins Labor geschickt und einem Praxis-Test unterzogen. Wir ermittelten Anzahl und Frequenz der Leistungsstufen, maßen die Anpresskraft und prüften, wie lange der Akku durchhält. Die besten Geräte schaffen mit einer Ladung rund 30 Massagen à 10 Minuten, das schlechteste nur 7.
Drei Experten aus dem Bereich Physiotherapie und Sportwissenschaft mit unterschiedlichem Körperbau und muskulärer Ausprägung machten sich mit Anleitungen, Gerät und Zubehör vertraut und probierten die Geräte aus (So haben wir getestet). Sie massierten Wade, Oberschenkel, Po, Brust, Trizeps, Rücken und bewerteten, wie gut die Intensitätsstufen zu den Muskelgruppen passen.
Zudem beurteilten wir, wie einfach sich die Aufsätze wechseln lassen, wie die Geräte während Selbst- und Fremdmassage in der Hand liegen, wie schwer sie sind und wie die wichtigsten Muskelgruppen damit erreichbar sind.