Test Sonnencreme: Finger weg von diesen 6 Sonnenschutzmitteln (Stiftung Warentest)

Опубликовано: 29 Октябрь 2024
на канале: Stiftung Warentest
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Nur jedes zweite von 20 Sonnen­schutz­mitteln im Test über­zeugt – darunter preisgüns­tige. Von sechs Mitteln raten wir ab: Sie versagen beim UV-Schutz. Alle Testergebnisse: ►►► https://test.de/sonnenschutz ◄◄◄
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Die Haut braucht Schutz vor schädigender UV-Strahlung – nicht nur im Sommer­urlaub am Strand, sondern auch im Alltag beim Radfahren, Joggen oder auf dem Balkon. Auch in unseren Breitengraden sind Sonnen­cremes, -lotionen oder -sprays mit hohem oder sehr hohem Sonnen­schutz­faktor ( SPF 30, 50 oder 50+) ratsam.

Die Stiftung Warentest hat 20 Sonnen­schutz­mittel geprüft. Nur zehn davon sind gut oder sogar sehr gut und damit zuver­lässige Begleiter an sonnigen Tagen, darunter immerhin auch einige preisgüns­tige Handels­marken aus der Drogerie oder vom Discounter. Vier UV-Schutz­mitteln zogen wir dagegen Punkte ab, weil wir in ihnen einen kritischen Weichmacher nachgewiesen haben. Und sechs Produkte sind mangelhaft, weil sie den versprochenen UV-Schutz nicht bieten. In unserem Sonnen­creme-Test sagen wir Ihnen, mit welchen Mitteln Sie sicher durch den Sommer kommen!

Nicht alle halten den Licht­schutz­faktor ein
Drei Mittel unter­schreiten den auf ihren Packungen angegebenen UVB-Sonnen­schutz­faktor, ein Produkt bietet keinen angemessenen Schutz vor UVA-Strahlen. Gleich doppelt, also sowohl beim UVA- als auch beim UVB-Schutz, versagen ein zertifiziertes Naturkosmetik­produkt und eine besonders teure Creme – und zwar so massiv, dass sie kaum schützen.

Einem kritischen Weichmacher auf der Spur
Erst­mals haben wir die Cremes, Lotionen und Sprays auf gesund­heits­kritische Weichmacher geprüft. Anlass waren Unter­suchungen von Behörden, die in Urin­proben ein Abbau­produkt von Weichmachern gefunden hatten, die aus Sonnen­cremes stammen könnten. In vier Produkten wurden wir fündig und wiesen den Weichmacher Di-n-hexylph­thalat (DnHexP) nach. Die von uns gemessenen Konzentrationen bergen nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung kein akutes Gesund­heits­risiko. Wir bewerten die vier Produkte im Prüf­punkt kritische Inhalts­stoffe daher noch mit Ausreichend und insgesamt mit Befriedigend.

Nur wer richtig cremt, ist richtig geschützt
UV-Strahlung kann schmerzhaften Sonnenbrand verursachen, zu früh­zeitiger Hautalterung und lang­fristig auch zu Haut­krebs führen. Davor können selbst die besten Sonnen­schutz­mittel nur sicher schützen, wenn sie reichlich genutzt werden: Cremes, Lotionen und Sprays also immer wieder groß­zügig auf der Haut verteilen (siehe FAQs Sonnencreme). Laut einer aktuellen Umfrage des Industrie­verbands Körper­pflege- und Wasch­mittel vergisst fast jeder zweite erwachsene Mensch in Deutsch­land häufig, ein Sonnen­schutz­mittel aufzutragen. Vor allem jüngere Erwachsene – im Alter zwischen 18 und 34 Jahren – geben zudem an, dass sie im Sommer häufig einen Sonnenbrand haben.

Tipp: Im Sommer 2023 haben wir Sonnenschutzmittel für Kinder getestet. Viele der sehr guten und guten Produkte sind laut den Anbietern weiterhin unver­ändert im Handel erhältlich.Zwar können Kinder grund­sätzlich denselben Sonnen­schutz wie Erwachsene nutzen. Die Kinder­produkte sind aber häufig parfüm- und duft­stoff­frei, was gut für die ist, die auf Duft­stoffe allergisch reagieren.