Ein Name steht stellvertretend für diese Entwicklung: Duke
Ellington. Seine Karriere begann im legendären Cotton-Club. Die
reichen Weißen kamen in die Cabarets nach Harlem, um die Erotik und
Exotik der in Mode gekommenen Neger-Revuen zu bestaunen. Ellington
und sein Orchester liefert die musikalische Begleitung dazu: den
Jungle-Sound.
Auf der Bühne wurden die Schwarzen vom weißen Publikum beklatscht.
Aber setzte sich einer von Ihnen in die Nähe ihrer Tische, dann
empörten sie sich. Um Anerkennung zu erreichen, begannen viele der
Schwarzen Zugeständnisse zu machen. Sie glätteten ihre Musik ebenso
wie ihre Haare und versuchten ihre Herkunft dadurch zu verschleiern,
indem sie sich die Haut heller schminkten oder ihre Musik dem
Schlagergeschmack der Weißen anpassten.
Die Geschichte des Jazz
Barkeeper: Berth Wesselmann
Musiker: Rich Laughlin (Trompete), Stephan Maaß (Percussion),
Johannes Prischl (Saxophon / Flöte), Roland Punzenberger
(Schlagzeug), Thomas Schwaiger (Keyboards), Henning Sieverts (Bass),
Uli Widenhorn (Gitarre)
Musikalische Beratung: Joachim Gerndt
Schnitt: Olga Barthel
Redationsassistenz: Monika Buscher
Produktion: Werner O. Feißt
Buch, Realisation, Redaktion: Frank Haase