Die Geschichte des Jazz: Swing: Benny Goodman - Durchbruch

Опубликовано: 16 Июль 2026
на канале: Jazz-Dokumentationen
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14:00 (wirtschaftlichen Aufschwung)

Mitte der 30er-Jahre erholte sich die amerikanische Wirtschaft von
den Folgen der Depression. Der Swing war die passende Begleitmusik
für diese Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs. Ein Sinnbild für
Wohlstand und Wachstum, dass für die neue Dynamik im Land der
unbegrenzten Möglichkeiten stand. Der Swing traf den Nerv der Zeit
so gut, dass es der Jazzmusik zum ersten Mal gelang, die Massen zu
begeistern.

(Endgültige Durchbruch durch Goodman)

Der endgültige Durchbruch des Swing auf nationaler und
internationaler Ebene erfolgte Ende der 30er-Jahre als der weiße
Bandleader Benny Goodman die Szene betrat. Er wurde zum „King of
Swing“ und seine Musik wurde quer durch alle Rassen, Klassen und
Generatationen begeistert gefeiert. Es war wie ein Symbol für die
scheinbare gesellschaftliche Anerkennung der Schwarzen und ihrer
Musik, dass in Goodmans Orchester zum ersten Mal schwarze und weiße
Musiker nebeneinander spielten.

Bildete der Jazz in den 20er-Jahre die erste kulturelle
Gemeinsamkeit zwischen schwarz und weiß, so schien es jetzt, als
könnte man durch die Musik sogar einen Teil der Rassenschranken
überwinden. Die Unterhaltungsindustrie nützte die allgemeine
Begeisterung für den Swing. Film, Radio und Schallplatte machten die
Musik zum großen Kassenschlager.

Die Geschichte des Jazz

Barkeeper: Berth Wesselmann
Musiker: Rich Laughlin (Trompete), Stephan Maaß (Percussion),
Johannes Prischl (Saxophon / Flöte), Roland Punzenberger
(Schlagzeug), Thomas Schwaiger (Keyboards), Henning Sieverts (Bass),
Uli Widenhorn (Gitarre)

Musikalische Beratung: Joachim Gerndt
Schnitt: Olga Barthel
Redationsassistenz: Monika Buscher
Produktion: Werner O. Feißt
Buch, Realisation, Redaktion: Frank Haase