Test Elektrorasierer 2021: Nicht jeder ist gründlich, hautschonend & robust. Rasierer-Kaufberatung!

Опубликовано: 09 Июль 2026
на канале: Stiftung Warentest
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Elektrorasierer von 45-550 € im Test: Wir zeigen, welche Modelle Mängel hatten und nicht gründlich oder robust genug waren und ob die besten Elektrorasierer genauso gründlich sind wie eine Nassrasur. Alle Testergebnisse unter ►►► https://test.de/elektrorasierer ◄◄◄
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00:00 - Gereizte Haut beim Test-Schlusslicht
00:14 - Getestete Elektrorasierer im Überblick
00:30 - Vibrierende vs. rotierende Scherköpfe
01:09 - Nassrasierer vs. Elektrorasierer
01:47 - Rasierer im Dauertest
02:38 - Überprüfung der Wasserdichtigkeit
03:00 - Akkus der Rasierer im Test
03:17 - Reinigung der Rasierer im Test
03:32 - Unser Tipp zum Rasiererkauf
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Diese Elektrorasierer haben wir getestet (Ausgabe 10/2021):
• Braun Series 3 Proskin 3020s
• Braun Series 5 50-B1200s
• Braun Series 7 70-S72000cc
• Braun Series 9 Pro 9465cc
• Carrera No. 521
• Grundig MS 7640
• Panasonic ES-LV67
• Panasonic ES-LV6Q
• Philips S9000 Prestige SP9820/18
• Philips Series 3000 S3233/52
• Philips Series 7000 S7788/55
• Remington F9 Ultimate XF9000

Elektrorasierer im Test: Noten von Gut bis Mangelhaft
Der eine Rasierer zieht und zupft am Bart, lässt viele Stoppeln stehen und die Haut brennt nach der Marter. So möchte niemand in den Tag starten – erst recht niemand mit empfindlicher Haut. Ganz anders der Testsieger. Er rasiert schnell und gründlich, ohne die Haut anzugreifen. So unterschiedlich ein Rasur­erlebnis sein kann, so verschieden fallen die Noten im Elektrorasierer-Test der Stiftung Warentest aus: Sie reichen von Gut bis Mangelhaft.

Teure Extras. Glatte Wangen gibt es schon für wenig Geld. Extras wie ein schwenk­barer Scher­kopf, ein besonders starker Akku oder eine auto­matische Reinigungs­station treiben oft den Preis hoch. Der Testsieger bietet alle drei, kostet mit 550 Euro aber auch mit Abstand am meisten.

An Nass­rasierer kommt keiner ran
Insgesamt 48 Herren rasierten sich für uns im Labor – die eine Hälfte täglich, die andere alle fünf Tage. Mit jedem Gerät schoren sie je eine Gesichts­hälfte sauber, mit einem anderen Gerät die zweite. Dieser Halb­seiten­test ermöglicht den direkten Vergleich: Welches Gerät arbeitet gründlicher, welches schont die Haut besser? Alle Geräte entfernten die Stoppeln eines Tages zuver­lässig. Allerdings hinterließ kein einziger elektrischer Trockenrasierer so glatte Haut wie ein guter Nass­rasierer. Hintergrund: Nass­rasierer ziehen das Bart­haar leicht aus der Haut, bevor sie es abschneiden. Danach fühlen sich Wangen und Kinn glatt an wie ein Babypopo. Elektrorasierer dagegen schneiden nur die Haare ab, die durch die Scherfolie ans Messer gelangen. Es bleibt ein spür­barer Haar­ansatz stehen.

Übrigens: Der letzte Herren-Nassrasierer-Test der Stiftung Warentest zeigte, dass Klingen von Mehrweg- und Einwegrasierer sehr unterschiedlich schnell abstumpfen.

Regel­mäßige Kosten für Scherköpfe
Um die Halt­barkeit der Geräte zu prüfen, simulierten wir in einem Dauer­test sieben Jahre täglicher Nutzung. Die Scherfolien hielten dabei deutlich länger, als von den Anbietern angegeben. Remington empfiehlt alle sechs Monate neue Scherfolien und Klingen für 35 Euro, Braun alle 18 Monate neue Scherköpfe für bis zu 70 Euro. Nach simulierten eineinhalb Jahren Nutzung in unserem Dauer­test rasierten die meisten Scherköpfe fast wie neue. Auch nach drei­einhalb Jahren klappte es mit fast allen noch gut. Nur bei einem Modell verschlechterte sich die Qualität spür­bar.

Akkus der Rasierer lassen sich oft nicht wechseln
Mangelhaft für die Umwelt bewerten wir Geräte, deren Akku so fest verschweißt ist, dass nicht einmal der Kunden­dienst ihn wechseln kann. Nur bei zwei Anbietern ist der Wechsel problemlos möglich, einer davon bietet an, noch bis zu sieben Jahre nach Ende der Produktion neue Akkus einzubauen und verlangt für diesen Service zwischen 20 und 30 Euro plus Porto. Die übrigen Geräte sind Elektroschrott, wenn ihr Akku kaputt geht. Dann funk­tionieren sie auch mit Kabel nicht mehr.