Were there ancient Turks in Anatolia (Turkey) before today's Turks?

Опубликовано: 19 Май 2026
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Die Ausbreitung des Menschen über die Erde begann den heute vorliegenden wissenschaftlichen Befunden zufolge in Afrika. Archäologische Befunde und die Verbreitung von Haplogruppen zeigen, zuerst wanderten die ersten Menschen vom afrikanischen Kontinent in den Nahen Osten. Eine Haplogruppe entspricht einer Reihe von Mutationen, die in einem Chromosom vorhanden sind. Sie sind daher in der DNA eines Individuums nachweisbar und können von Population zu Population, oder sogar von Mensch zu Mensch, unterschiedlich sein. Afrika ist der Ursprung der Haplogruppen A und B. Vor 50000 Jahren bildete sich in der heutigen Türkei die Haplogruppe C. Ausgehend aus der heutigen Türkei verbreiteten sich die Menschen gegen den Kaukasus dem Verlauf der Küsten entlang in alle übrigen Regionen der Erde. So entstanden Mutationen der Haplogruppen bis zur letzten Mutation R1b, was bei den Europäern stark verbreitet ist.
Betrachtet man die vor 50000 Jahren entstandene Haplogruppe C des väterlichen Chromosoms genauer, dann tragen die heute noch existierenden türkisch sprechenden Völker den größten Anteil dieser Gengruppe. Einen großen Anteil der Haplogruppe C findet man bei den Altaier, Uiguren Tuwiner, Usbeken, Kirgisen, Jakuten, Karakalpaken, Tadschiken, Mongolen und Kasachen. Andere Ethnien dieser Haplogruppe C machen die Indigenen Völker aus wie die Indianer, Eskimos oder die Aborigines. Das bedeutet, die Turkvölker haben ihren Ursprung nicht wie bisher angenommen im Altaigebirge in Zentralasien, sondern sie kamen von der heutigen Türkei im Nahen Osten nach Zentralasien, wie die moderne Genforschung uns verrät. Allerdings blieben sie länger im Altai Gebiet, bevor sie sich wieder in alle Richtungen verbreiteten. So kamen einige spätere Mutationen als Seldschuken und Osmanen zurück in die heutige Türkei.
Die heutigen Türken in Anatolien haben sich stark vermischt und die Dominanz der Haplogruppe C hat sich stark vermindert. Man weiß heute nicht, ob diese Ur-Völker schon vor 50000 Jahren die prototürkische Sprache sprechen konnten. Denn die ältesten sprachwissenschaftlich erforschbaren Spuren türkischer Sprache konnte durch Turkologen und Orientalisten erst auf das Jahr 3 Tausend 300 vor Christus datiert werden. Die Silbensprache auf den ältesten Keilschrifttafeln der Sumerer konnten Türkisch sprechenden Wissenschaftlern Hinweise geben, dass ein Zusammenhang zwischen Sumerischer- und Türkischer Sprache besteht. Schon im 19. Jahrhundert konnten Hunderte sumerische Wörter identifiziert werden, welche auch in der Türkischen Sprache gleich ausgesprochen werden.
Davor waren Versuche durch andere Wissenschaftler gescheitert, weil man keine Türkisch Kenntnisse hatte, und das Sumerische deshalb als isolierte Sprache abgetan wurde. Für asiatische Forscher war das der Versuch des Westens, eine türkische Ethnie ab dem Untergang des Osmanischen Reiches unbedeutend zu erklären. Mehrere westliche Wissenschaftler vertreten dennoch die Meinung, dass im Sumerischen die Türkische Sprache zu erkennen sei. Dazu gehören unter anderen der Orientalist und Assyriologe Professor Benno Landsberger und Fritz Hommel. Über ganz Asien war die Türkische Sprache die dominierende Sprache schon seit Jahrhunderten. Dank der Genforschung konnten chinesische Forscher eine ausgegrabene Mumie als türkische Frau entschlüsseln. Die 4000 Jahre alte Mumie wurde mit dem Namen Lolan bekannt und soll eine türkische Königin gewesen sein. Aus dieser Haplogruppe C entstanden dann alle weiteren Haplogruppen. Es ist also nicht wegzudenken, dass die Türkische Sprache bereits vor den Sumerern existiert haben könnte. Denn die Eigenschaft der Agglutination gibt es in der Türkischen Sprache, auch in den mit Türkisch verwandten Sprachen wie Finnisch und Ungarisch, und natürlich auch in der sumerischen Sprache. Agglutinierende Sprachen können in einem Wort ganze Sätze bilden.
Forscher, welche die türkische Sprache studiert haben, konnten auch in anderen isolierten Sprachen Europas ein Turkvolk identifizieren. Dazu gehören die Baskische Sprache in Spanien oder die Etruskische Sprache eines Volkes, die als Vorfahren der Römer gesehen werden. Italienische Universitäten haben auch anhand der Kultur der Etrusker einen türkischen Zusammenhang erkennen können. Dabei werden die Bestattungsform, Pferdekultur, Eisenbearbeitung und die Wolfslegende der Etrusker mit Romulus und Remus erwähnt. Auch für Türken ist der Wolf noch heute das gemeinsame Ur-Symbol des Türkentums, und ist als Ergenekon- oder Assena-Legende bekannt. Die Vorfahren der Europäer sind aus Asien und der heutigen Türkei eingewandert. Mittlerweile tragen alle Menschen ausgehend von der Haplogruppe A bis zur letzten Haplogruppe mehrere Mutationen in sich, so dass wir sagen können, dass alle Menschen zu einer Menschheitsfamilie gehören und wir entsprechend respektvoll mit allen Mitmenschen umgehen müssen.