Exclusion from the F 35 program and its effects on Turkey

Опубликовано: 20 Сентябрь 2026
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Weil die Türkei trotz scharfer Kritik seitens der USA das russische Raketenabwehrsystem S400 gekauft hat, wurde die Türkei im Jahr 2019 aus dem gemeinsamen Kampfjet-Programm F35 ausgeschlossen. Donald Trump war es, der diesen Ausschluss offiziell verkündet hatte. Bis dahin haben türkische Firmen über 900 Teile für den Lockheed Martin F35 »Lightning II, Kampfjet der 5. Generation entwickelt und produziert. Der Beitrag der Türken am Kampfjet F35 war beachtlich, denn selbst die Eigenschaft, dass der Kampfjet nicht von Radaren erfasst werden kann, wurde seinerzeit von einem türkischen Ingenieur entwickelt.
Obwohl die Türkei aus dem F35 Programm gestrichen wurde, wird die Tarnkappentechnik des türkischen Ingenieurs, Ergün Kırlıkova, immer noch bei der Herstellung von F35 Kampfjets Lightning 2 verwendet. Allerdings mussten die USA die übrigen rund 1000 fehlenden Bauteile des F35 nach dem Rausschmiss der Türkei neu organisieren, und hatten dabei Schwierigkeiten, wie man an den letzten Pannen des Kampfjets F35 sehen konnte. Der F35 wurde damit auch viel teurer und die Lieferzeit hat sich verzögert. Die Schweiz und Deutschland müssen bis zu 5 Jahre auf die Lieferung ihrer bestellten F35 warten. Und die gelieferten Flugzeuge an Griechenland haben keine Garantie auf Ersatzteile.
Denn die Türkei lieferte bis 2019 für den Kampfjet Teile für das Triebwerk, zahlreiche Sensoren und andere wichtige Komponenten, welche seit dem Ausschluss aus dem Joint-Strike-Fighter Programm der Türkei nicht mehr geliefert werden konnten. Warum hat der türkische Präsident alle Warnungen der USA damals ignoriert? Russland war der bessere Handelspartner, denn die Türkei wollte Abwehrsysteme von den USA kaufen, welche jedoch aus politischen Gründen mehrere Jahre nicht geliefert wurden. Auch wenn russische Raketenabwehrsysteme in Ländern der EU bereits bestehen, passte es der USA nicht, dass auch die Türkei ein System aus Russland kauft.
Es scheint hier eher politische Machtspiele zu geben zwischen der Türkei und den USA. Welche Folgen hatten diese Sanktionen für die Türkei? Als Mitglied des F35 Programm standen der Türkei auch mehrere Kampfjets zu. Die bereits bezahlten Kampfjets wurden der Türkei bis heute nicht geliefert. Also hat die Türkei eine andere Strategie eingeschlagen. Auch Deutschland verhängte der Türkei Sanktionen, als es um Ersatzteile für den Leopard Panzer ging. Diese nicht an die Türkei gelieferten Panzerteile produziert die Türkei heute selbst und ist nicht mehr auf Deutschland angewiesen. Die Türkei produziert inzwischen auch eigene Panzer der neusten Generation.
Auch beim Ausschluss aus dem F35 Programm hat die Türkei reagiert und produziert heute eigene Kampfjets der 5. Generation. Selbst die sechste Generation Kampfjets fliegen in der Türkei bereits. Kampfjets der Zukunft werden mit künstlicher Intelligenz fliegen, was so viel heisst, dass alle Systeme um sich herum nicht nur miteinander kommunizieren können, sondern die Kampfjets der Zukunft auch viel schneller fliegen können, was heute mit bemannten Kampfjets nicht möglich ist. Sie können auch grössere Höhen erreichen, und knüpfen so an der Raumfahrt an. Die Zukunft der Verteidigungsindustrie gehört heute nicht mehr nur den USA allein. Die Türkei hat da auch sehr viel mitzureden, denn über 90% der Verteidigungsindustrie im Land sind aus türkischer Produktion.